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Mi., 13.09.2017

Kreis Coesfeld bietet Kommunale Datenbank als neuen Service für Bürger / Bereits 688 Angebote hinterlegt Schnell soziale Anlaufstellen finden

Kreis Coesfeld bietet Kommunale Datenbank als neuen Service für Bürger / Bereits 688 Angebote hinterlegt: Schnell soziale Anlaufstellen finden

Die neue Kommunale Datenbank des Kreises Coesfeld bietet Bürgern schnell Adressen und Infos aus dem Bereich Bildung, Gesundheit, Jugend, Familie, Pflege und Soziales. Foto: az

Kreis Coesfeld. Wo gibt es im Kreis Coesfeld eine passende Selbsthilfeinitiative? Wo Schulen? Weiterbildungseinrichtungen? Therapeutische Hilfe? Krankenhäuser, Beratungsstellen? Behörden? Ambulante Dienste?

Von Viola ter Horst

Wer Angebote und Kontaktdaten aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Jugend und Familie, Pflege und Soziales sucht, wird jetzt in der „Kommunalen Datenbank“ auf der Internetseite des Kreises Coesfeld fündig.

688 Angebote sind dort inzwischen erfasst. „In einigen Jahren ist sie sicherlich auf über 1000 Einträge gewachsen“, sagte Paul Kiffmeyer von der Kreisverwaltung, der das Projekt im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Senioren und Gesundheit vorstellte.

Die Datenbank steht allen Bürgern zur Recherche zur Verfügung und bietet Fachkräften einen schnellen Zugriff auf Informationen. Gepflegt werden soll sie durch die jeweiligen Fachabteilungen. „Viele Daten waren bereits vorhanden, aber in unterschiedliche Adressen abgelegt“, erläuterte Fachbereichsleiter Detlef Schütt. Schließlich sei die passende Software gefunden worden.

Die Datenbank ist ebenfalls übers Smartphone gut lesbar. Das Display passt sich automatisch an. Eine App, für die sich die FDP stark gemacht hatte, probierte die Verwaltung ebenfalls aus. „Eine App bietet zwar noch mehr Möglichkeiten, ist aber auch sehr teuer“, führte Schütt aus. Es sei fraglich, ob dies im Verhältnis stehe und ob die günstigeren Varianten einen echten Mehrwert gegenüber dem Aufruf der Webseite hätten.

Die Politik lobte das Projekt durch die Bank. „Super, was die Verwaltung bis jetzt geleistet hat“, so Ausschuss-Vorsitzende Margarete Schäpers. Kritik gab es allerdings an dem Namen. „Wenn ich es nicht wüsste, käme ich nicht auf die Idee, dass hinter dem Link Kommunale Datenbank so etwas Umfangreiches liegt“, meinte Alfons Hues (Senden).

Auch an der Barrierefreiheit sollte noch geschraubt werden, lautete ein weiterer Vorschlag im Ausschuss.

| www.kreis-coesfeld.de (unter „Bürgerservice“)

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