Mi., 19.10.2016

Andrea Meyer und Anna Eckart verstärken das Team der WFC im Kreis Coesfeld Frauenpower für die Wirtschaft

Andrea Meyer und Anna Eckart verstärken das Team der WFC im Kreis Coesfeld : Frauenpower für die Wirtschaft

Die beiden Neuen bei der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld: Anna Eckart (rechts) kümmert sich um die Unternehmenskommunikation, Andrea Meyer berät Gründungswillige und gibt Bildungsschecks aus. Foto: Detlef Scherle

Dülmen. Die Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld (WFC) setzt bei ihren Dienstleistungen für heimische Unternehmer und solche, die es werden wollen, verstärkt auf Frauen-Power. Mit Andrea Meyer (30) aus Billerbeck und Anna Eckart (28) aus Ibbenbüren sollen zwei auf unterschiedliche Gebiete spezialisierte Fach-Frauen dazu beitragen, dass der Wirtschaftsstandort Kreis Coesfeld weiter gestärkt wird. Sie verstärken das von Dr. Jürgen Grüner geleitete WFC-Team in Dülmen, das nun aus fünf Frauen und drei Männern besteht. Zuvor war das Verhältnis mit vier Männern und drei Frauen umgekehrt.

Von Detlef Scherle

0 Mit Anna Eckart hat die WFC eine Expertin für die Kommunikation nach innen und außen gewinnen können. Die studierte Theologin und gelernte Redakteurin, die zuletzt in der Online-Redaktion der Grafschafter Nachrichten arbeitete, betreut die Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Projekte. Schwerpunkte liegen auf dem Leader-Programm für die Baumberge, dessen neue Förderperiode bis 2020 läuft. Sie ist beispielsweise für den Online-Auftritt verantwortlich, auf dem die Maßnahmen, die in der Baumberge-Region umgesetzt werden sollen, näher vorgestellt werden. Darüber hinaus ist sie für das Interreg-V-Projekt „Wärme in der Euregio fokussieren und modernisieren“ (WIEFM) zuständig, an dem auch die Universität in Enschede beteiligt ist. „Es geht dabei um eine klimafreundliche und nachhaltige Wärmeversorgung“, erläutert sie den etwas sperrigen Titel. „In den Niederlanden ist man da schon weiter – da macht ein Austausch Sinn.“

0 Andrea Meyer, die seit Anfang des Monats für die Wirtschaftsförderung aktiv ist, war zuvor als Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit in Coesfeld und bei der Firma Suwelack in Billerbeck tätig. Die gelernte Versicherungskauffrau und staatlich geprüfte Betriebswirtin soll schwerpunktmäßig Existenzgründer beraten und begleiten. Sie löst Niklas Esser ab, der als Wirtschaftsförderer zur Gemeinde Senden gewechselt ist. „Jeder, der eine Idee hat, um sich selbstständig zu machen, kann bei mir vorbei kommen“, erläutert sie. Gemeinsam schaue man dann, welche Perspektiven es gibt, oder auch ob die Person lieber die Finger von der Existenzgründung lassen sollte. „Auch so ein Ergebnis ist nicht negativ“, stellt sie klar. Darüber hinaus fallen auch die Ausgabe der Bildungsschecks und der Bildungsprämie in ihren Zuständigkeitsbereich. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe, die selbst nicht so viel Geld investieren können, um Mitarbeiter auf Fortbildungen zu schicken, sind diese staatlichen Förderungen eine Hilfe. Meyer: „Die Beantragung ist gar nicht so kompliziert.“

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