Unfallfahrer e ingesperrt
Ungewöhnliche Form von Kirchenasyl

Rheine -

Einen sonntäglichen Kirchgang der etwas anderen Art unternahm ein 23-Jähriger in Rheine. Nach einem Unfall verließ der Mann sein Auto und zog sich in einen Kirchturm zurück. Keine gute Idee, wie sich schnell herausstellte.

Montag, 23.07.2018, 08:06 Uhr

Die Polizei hat am Sonntag einen 23-Jährigen festgenommen, der sich nach einem Unfall in einen Kirchturm zurückgezogen hatte.
Die Polizei hat am Sonntag einen 23-Jährigen festgenommen, der sich nach einem Unfall in einen Kirchturm zurückgezogen hatte. Foto: dpa/Patrick Pleul

Ohne Hemd, aber mit Alkohol im Blut hat ein Autofahrer versucht, sich in den Kirchturm der Stadtkirche St. Dionysius in Rheine zurückzuziehen. Der 23-Jährige war am Sonntagvormittag zuvor in einen Bauzaun gefahren, aus dem Auto ausgestiegen und durch die zufällig geöffnete Tür des benachbarten Kirchturms gelaufen. Als die Verantwortlichen der Pfarrei daraufhin die Tür abschlossen, war der Mann mit nacktem Oberkörper gefangen.

„Er machte sich dann durch Klopfen und Hilferufe unter anderem aus einem Dachfenster über dem Gewölbe der Kirche bemerkbar“, beschreibt ein Polizeisprecher die Situation, als sechs Polizisten an der Kirche ankamen. Die nahmen den Mann fest. Ob er das Gewölbe der Kirche beschädigt hat, soll nun geprüft werden.

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