Feuer auf Ausstellungsgelände auf Rickermanns Esch
Gartenlaube gerät in Brand

Ladbergen -

So ein Glück im Unglück gibt es wohl nicht alle Tage: Wie Feuerwehrchef Andreas Keuer berichtet, kam die Erstmeldung zu einem Einsatz zu dem die Ladberger Helfer am Dienstag, 17. April, um 12.30 gerufen wurden, von einem Kollegen. „Ein Feuerwehr-Kamerad aus einem Nachbarort war zufällig auf Rickermanns Esch unterwegs. Er teilte der Kreisleitstelle nicht nur mit, dass es brennt, sondern auch, dass in der betroffenen Gartenhütte zwei Gasflaschen stehen“, sagt der Fachmann.

Dienstag, 17.04.2018, 05:00 Uhr

Komplett niedergebrannt ist gestern diese Gartenlaube auf dem Gelände eines Betriebes auf Rickermanns Esch.
Komplett niedergebrannt ist gestern diese Gartenlaube auf dem Gelände eines Betriebes auf Rickermanns Esch. Foto: Sigmar Teuber

So ein Glück im Unglück gibt es wohl nicht alle Tage: Wie Feuerwehrchef Andreas Keuer berichtet, kam die Erstmeldung zu einem Einsatz zu dem die Ladberger Helfer am Dienstag, 17. April, um 12.30 gerufen wurden, von einem Kollegen. „Ein Feuerwehr-Kamerad aus einem Nachbarort war zufällig auf Rickermanns Esch unterwegs. Er teilte der Kreisleitstelle nicht nur mit, dass es brennt, sondern auch, dass in der betroffenen Gartenhütte zwei Gasflaschen stehen“, sagt der Fachmann. So konnte sich die schnelle Truppe aus dem Heidedorf auf eine mögliche Gefährdung einstellen.

Was war geschehen? „Auf dem Gelände der ,Garten & Leben“ GmbH war aus bisher ungeklärter Ursache eine der Gartenlauben auf dem Ausstellungsgelände in Brand geraten“, berichtet Andreas Keuer. Beim Eintreffen der Ladberger habe das Gebäude „in Vollbrand“ gestanden. Da rechts und links davon weitere Lauben und gegenüber das Verwaltungsgebäude des Betriebes stünden, hätten die Helfer zunächst die umliegenden Bauwerke mit Wasser gekühlt. „Die Wände des Verwaltungsgebäudes, die nicht aus Holz sondern vermutlich aus Blech bestehen, waren durch die Hitze des Feuers schon leicht gewellt, als wir eintrafen“, erinnert sich Keuer.

Teilweise unter Atemschutz rückten die Feuerwehrmänner gegen den eigentlichen Brandherd vor. An den beiden Gasflaschen, die sich im Inneren der Laube befunden hätten, hätten glücklicherweise die Sicherheitsventile ausgelöst gehabt. „Das sorgt dafür, dass das Gas kontrolliert abgeblasen wird“, erklärt der Feuerwehrchef.

Die Gartenlaube brannte komplett nieder, an zwei daneben stehenden Lauben entstand Sachschaden. Die Kripo ermittelt zur Brandursache.

Ein großes Lob hält An­dreas Keuer für seine Kameraden bereit: „Obwohl die meisten zu dieser Zeit bei der Arbeit waren, sind wir mit 17 Mann und vier Fahrzeugen ausgerückt. Das hat prima geklappt.“

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