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Di., 17.04.2018

Auto eines Gronauers in Unfall auf A 45 verwickelt Erst in Schlangenlinien über die Autobahn, dann umgekippt

Auto eines Gronauers in Unfall auf A 45 verwickelt: Erst in Schlangenlinien über die Autobahn, dann umgekippt

Foto: dpa

Gronau/Dortmund - 

Dass etwas nicht stimmt, wenn man mit Schlangenlinien über alle drei Fahrstreifen der Autobahn 45 fährt, das dachte sich auch ein 54-jähriger Autofahrer am Montagabend und alarmierte die Polizei. Spätere Ermittlungen ergaben, dass das auffällige Fahrzeug einem 48-jährigen Gronauer gehört.

Dass etwas nicht stimmt, wenn man mit Schlangenlinien über alle drei Fahrstreifen der Autobahn 45 fährt, das dachte sich auch ein 54-jähriger Autofahrer am Montagabend. Er alarmierte die Polizei. Spätere Ermittlungen ergaben, dass das auffällige Fahrzeug einem 48-jährigen Gronauer gehört.

Doch der Reihe nach: Um 21.40 Uhr wurde der 54-jährige Mann aus Lich auf einen vorausfahrenden Mercedes (A-Klasse) aufmerksam, der etwa zehn Kilometer vor der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord in Fahrtrichtung Frankfurt über alle drei Fahrstreifen schlingerte. Bei einem Überholmanöver hätte der Mercedes sogar fast einen Lkw gerammt.

In Höhe der Verzögerungsspur zum Parkplatz Düwelsiepen, prallte das Auto gegen die rechtsseitige Schutzplanke. Von dort schleuderte es gegen einen Fahrbahntrenner mit zwei Verkehrsschildern „und kippte Elchtest-ähnlich auf die Seite“, wie es in einem Bericht der Polizei Dortmund heißt.

Nach Zeugenangaben kletterten daraufhin drei Personen aus dem Wrack und flüchteten zuerst in Richtung eines Toilettenhäuschens, anschließend in Richtung Süden oder Westen.

Polizeibeamte, die wenig später an der Unfallstelle eintrafen, fanden nur noch das Auto. Die Fahndung nach den Flüchtigen, auch mit Hilfe eines Hubschraubers, verlief ohne Erfolg. Dafür brachte die Durchsuchung des Wracks etwas Licht ins Dunkel: Neben einer leeren Whiskeyflasche, einer Crackpfeife, Kleidung und einem Handy fanden die Polizeibeamten einen Brief mit Personaldaten – mutmaßlich die eines Fahrzeuginsassen.

Diese Annahme bestätigte sich kurz darauf, so die Dortmunder Polizei weiter: Als ein Anruf auf dem gefundenen Handy einging und die Polizeibeamten ihn entgegennahmen, meldete sich am anderen Ende der 48-jährige Halter des Autos aus Gronau. Ersten Annahmen der Polizei zufolge gehörte er nicht zu den Personen, die während des Unfalls im Fahrzeug saßen, so eine Sprecherin der Dortmunder Polizei auf Anfrage der WN. In dem Telefongespräch erlangten die Polizeibeamten indes weitere Erkenntnisse über die drei Flüchtigen. Die weiteren Ermittlungen laufen noch. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 16 000 Euro. Der Mercedes wurde sichergestellt.

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