Interview mit Gestütsleiterin
„Unglaublich kreative Aufgabe“

Warendorf -

Die ersten Wochen in der neuen Funktion hat sie schon durchlebt. In zweieinhalb Wochen ist ihre offizielle Amtseinführung. Vorher hat Kristina Ankerhold einige WN-Fragen beantwortet.

Donnerstag, 08.03.2018, 23:59 Uhr

Kristina Ankerhold wird Ende März während der Züchtersonntags im NRW-Landgestüt offiziell als neue Leiterin eingeführt.
Kristina Ankerhold wird Ende März während der Züchtersonntags im NRW-Landgestüt offiziell als neue Leiterin eingeführt. Foto: Archiv

Seit Mitte Februar ist Kristina Ankerhold neue Leiterin des nordrhein-westfälischen Landgestüts – am 25. März wird sie während des Züchtersonntags offiziell von Staatssekretär Dr. Heinrich Borgmann eingeführt. Wie hat sich die 41-Jährige eingearbeitet? Was kann sie nach den ersten drei Wochen erzählen? WN-Mitarbeiter Jörg Pastoor hat mal nachgefragt.

Frau Ankerhold, haben Sie sich eher neugierig-gespannt oder respektvoll abwartend an Ihren neuen Schreibtisch gesetzt?

Ankerhold: Auf jeden Fall neugierig-gespannt. Ich bin mir der Verantwortung, die meine neue Aufgabe mit sich bringt durchaus bewusst, aber ich denke, es ist eine unglaublich kreative, tolle Aufgabe, in der viele Möglichkeiten und Chancen stecken.

Wie nehmen Sie nach Ihren ersten Tagen in der neuen Funktion die Stimmung des Personals im Landgestüt wahr?

Ankerhold: In der kurzen Zeit, in der ich jetzt an meinem neuen Arbeitsplatz tätig bin, freue ich mich, wie positiv und offen ich von den Mitarbeitern des Landgestüts willkommen geheißen wurde. Diese positive Arbeitsatmosphäre erleichtert mir die Einarbeitung ungemein.

Das Gestüt hat eine lange Geschichte, ist eine Top-A­dresse in der Züchterwelt. Haben Sie dennoch schon ausbaufähige Bereiche bemerkt?

Ankerhold: Selbstverständlich. Ich denke, man muss immer mit der Zeit gehen, Optimierungsbedarf besteht immer, ob das ein Landgestüt oder ein Unternehmen ist, man muss sich immer die Frage stellen: Wie können wir besser werden?

Sich in eine Struktur neu einzuarbeiten, lässt bestimmt wenig Zeit, Warendorf als Stadt zu erleben, oder?

Ankerhold: Da ich in Münster studiert habe und im Reitsport sehr verwurzelt bin, kenne ich Warendorf und die Umgebung schon ein bisschen, so habe ich bereits die Wahlstation während der Referendariat bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. in Warendorf absolviert. Aber ich freue mich, wenn es die Zeit zulässt, Warendorf noch besser kennenzulernen.

Werden die geplanten Neubauten noch dieses Jahr beginnen?

Ankerhold: Zurzeit befinden wir uns in der Planungsphase. Sobald die Dinge spruchreif sind, werden wir darüber informieren.

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