Bau von fünf forensischen Kliniken
Hörstel macht den Anfang

Düsseldorf/Hörstel -

Das Land NRW plant in den nächsten Jahren den Bau von fünf neuen forensischen Kliniken. Die erste davon soll in Hörstel gebaut werden. Baubeginn wird in etwa in ei­nem Jahr sein. Dies teilte der Baudezernent des Landes­beauftragten für den Maß­regelvollzug, Ulrich Scheinhardt, mit.

Mittwoch, 21.02.2018, 19:26 Uhr

Auf dem Gelände des ehemaligen Nato-Flugplatzes bei Hörstel wird demnächst eine Forensik entstehen.
Auf dem Gelände des ehemaligen Nato-Flugplatzes bei Hörstel wird demnächst eine Forensik entstehen. Foto: Stefan Nieland

„Das gute Einvernehmen mit der Stadt Hörstel und dadurch, dass es dort keine Klage gegen den Bauvorbescheid und die weitere Planung der Klinik gibt, führt dazu, dass wir dort schneller als an anderen Standorten, etwa in Lünen, sind“, sagte Scheinhardt.

Gegen die Stadt Lünen habe das Land 2017 vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen einen Rechtsstreit gewonnen. Daraufhin habe Lünen vor dem Oberverwaltungsgericht eine Nicht­zulassungsbeschwerde eingereicht, die gerade verhandelt werde. In Wuppertal erstellt die Stadt einen Be­bauungsplan für eine forensische Klinik: „Der ist jetzt kurz vor der Offenlage“, so Scheinhardt weiter. An den Standorten in Haltern und Reichshof seien noch planungsrechtliche Fragen zu klären. Aus diesem Grunde seien diese Standorte „noch ein wenig zurückgestellt“.

Jede der fünf neuen Kliniken soll Platz bieten für 150 Patienten.

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