Di., 18.10.2016

Flüchtlinge Notunterkünfte werden weiter abgebaut

Auch die Bodelschwinghschule in Ahlen wurde als Notunterkunft genutzt. Hier soll in Zukunft eine Zentrale Unterbringungseinrichtung entstehen.

Auch die Bodelschwinghschule in Ahlen wurde als Notunterkunft genutzt. Hier soll in Zukunft eine Zentrale Unterbringungseinrichtung entstehen. Foto: Ulrich Gösmann

Münsterland - 

Die Zahl der Flüchtlinge, die täglich in Deutschland an­kommen, geht immer weiter ­zurück. Nordrhein-West­falen baut Notunterkünfte ab.

Das Land weist wöchentlich nur noch jeder zehnten Kom­mune Flüchtlinge zu. „Wir machen gute Fortschritte, unser Aufnahmesystem den aktuellen Zugangszahlen anzupassen“, sagt NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Im Januar hatte das Land noch 85 000 Plätze in knapp 300 Einrichtungen vorgehalten. Jetzt sind es noch 50 000 Plätze, mit rund 16 000 Flüchtlingen.

Im Regierungsbezirk Münster leben in den 30 Einrichtungen derzeit rund 11 500 Menschen, teilt die Bezirksregierung mit. Zudem wird es bis 2019 insgesamt 1500 Plätze in Erstaufnahme­einrichtungen in Münster und rund 5300 Plätze in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen in Bocholt, Bottrop, Dorsten, Ibben­büren, Schöppingen und Rheine sowie vorsorglich in Ahaus, Ahlen, Herten und Marl geben.

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