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Mi., 14.02.2018

Reise Wohnmobil-Sharing: So vermietet man das mobile Heim richtig

Reise: Wohnmobil-Sharing: So vermietet man das mobile Heim richtig

Foto: Flickr

Verleihen, Vermieten, Teilen: Das ist das Prinzip der modernen Sharing Economy. Dieser Trend scheint sich derzeit weltweit durchzusetzen und findet besonders im Reisesegment großen Anklang - und auch für den deutschen Markt gibt es immer neue Pläne in dieser Richtung.

Einer Erhebung aus 2017 zufolge hat bereits jeder sechste EU-Bürger schon einmal eine Unterkunft im Netz gebucht, die von einer Privatperson angeboten worden ist. Demnach wird es für Menschen immer selbstverständlicher, ihren Urlaub in einer fremden Wohnung zu verbringen und nicht mehr klassisch in einem Hotelzimmer. Neben der Appartementvermietung rücken derzeit jedoch auch andere Dinge in den Fokus. So wird beispielsweise die Vermietung von privaten Autos und Wohnmobilen immer beliebter. Da das eigene Campingmobil nämlich hauptsächlich für den langersehnten Sommerurlaub benötigt wird, steht es in den restlichen 49 Wochen des Jahres oftmals ungenutzt herum. Attraktiv scheint daher die Lösung, mit dem fahrbaren Feriendomizil Geld zu verdienen und die Anschaffungs- und Unterhaltskosten so wieder hereinzuholen. Doch es treten im Zusammenhang mit Sharing-Aktivitäten für Privatanbieter auch immer wieder Schwierigkeiten und Unsicherheiten auf. Welchen Aufwand einem das Privat-Sharing wert sein sollte und welches Potenzial im Wohnmobil-Sharing steckt, fassen wir nachfolgend zusammen.

Die Nachfrage wächst

Das Sharing-Prinzip boomt. Einer Statistik zum Thema Sharing Economy zufolge nutzte allein im Jahr 2016 bereits jeder fünfte Deutsche eine Sharing-Plattform - Tendenz weiterhin steigend. Dieser Entwicklung entsprechend erscheinen nun immer mehr Sharing-Anbieter auf dem Markt und versuchen, Nutzern mitunter ungewöhnliche Mietangebote wie Rent a Rabbit oder auch die Handtaschenvermietung schmackhaft zu machen.

Schon lange etabliert und mittlerweile sowohl in Groß- als auch in Kleinstädten zu finden ist dagegen das Car-Sharing. So wurde beispielsweise für das Essener Stadtgebiet bereits 2014 ein Car-Sharing-Potenzial von 200 bis 300 Fahrzeugen vorhergesagt, das heute lokale und auch internationale Anbieter wie Turo zu bedienen versuchen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Zahl der geteilten Fahrzeuge in den letzten Jahren regelrecht explodiert ist: Sind es 2012 noch knapp 1.000 Fahrzeuge gewesen, die laut dem Bundesverband CarSharing mit fremden Personen geteilt wurden, waren es vergangenes Jahr bereits 23.000 Fahrzeuge.

Das Geschäft mit dem fahrbaren Zuhause sorglos anbieten

Während das Auto meist eher für kurze Zeiträume vermietet wird, bietet die Vermietung des eigenen Wohnmobils sogar noch mehr monetäres Potenzial. Dabei sind viele Caravan-Besitzer bisher jedoch durch die teure "Selbstfahrermietversicherung" abgeschreckt worden, die extra abzuschließen gewesen ist, wenn man als Vermietender nicht selbst für entstandene Schäden eines Mieters aufkommen wollte. Diese Zusatzklausel im Kfz-Haftpflichtversicherungsvertrag beförderte die Versicherungssumme nicht selten in einen vierstelligen Bereich und machte außerdem in der Regel auch noch die Durchführung einer jährlichen Hauptuntersuchung erforderlich. Dagegen hat beispielsweise das Wohnmobilportal Campanda Abhilfe geschaffen und einen Rahmenvertrag mit der Allianz-Versicherung abgeschlossen, infolge dessen Fahrzeughalter ihr Gefährt über das Portal versichert anbieten können, ohne selbst teure Zusatzkosten in der eigenen Versicherung in Kauf nehmen zu müssen. Weitere Informationen dazu, wie mit dem Wohnmobil seriös und vor allem abgesichert Geld verdient werden kann, fasst dieser Ratgeberartikel des Portals gut zusammen.

Weitere zu beachtende Formalitäten

Privathalter, die ihr Wohnmobil zur Vermietung anbieten wollen, sollten auch bedenken, dass eine Gewerbeanmeldung für diese Art von Geschäft vonnöten ist. Ebenso empfehlenswert ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, dank derer man im Falle von Streitigkeiten mit Mietern rechtlich abgesichert ist. Für beide Parteien ist es zudem ratsam, bei einer Übergabe Protokoll zu führen und gegebenenfalls auch Fotos zu machen, um im Falle eines Schadens der anderen Partei Beweise vorlegen zu können. Während des Prüfvorgangs hat man als Vermieter zudem die Möglichkeit, das eigene Gefährt noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen, sodass man den Mietern ruhigen Gewissens ein vollständig funktionsfähiges Urlaubsmobil übergeben kann. Auch rechtlich abgesichert, kann man als Vermieter dann risikolos vom Sharing-Prinzip profitieren.

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