Mo., 29.04.2013

Joelina Drews bei „School of Rock“ Drews-Premiere beim Schulkonzert

Dülmen. Es war eine Überraschung: Mit den Worten „Ihr seid die Ersten, die den Song hören“, kündigte Joelina Drews ihr bislang noch nicht veröffentlichtes Lied „Get ready for tonight“ an. Und so feierte der bei der zweiten Auflage von „School of Rock“ vor rund 220 Zuschauern in der Neuen Spinnerei Weltpremiere.

Von Lea Blumenthal

„Der Auftritt hier in der Spinnerei ist etwas Besonderes für mich“, berichtet Joelina, die Gesangsunterricht nimmt, seit sie elf Jahre alt ist. Das Besondere sei, dass viele ihrer Freunde und Bekannten gekommen seien. Denn das Konzert wurde gemeinsam von der Spinnerei und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, das die Tochter von Jürgen Drews als Schülerin besucht, organisiert.

Für die 17-Jährige ist das längst nicht der erste Auftritt. Bereits bei „The Dome“, „Verstehen Sie Spaß“, auf dem Berliner Presseballs sowie anderen Großveranstaltungen stand sie auf der Bühne. Aber: Musik mache immer Spaß, „dafür braucht man nicht unbedingt ein großes Publikum“.

In den USA war die Roruperin mit ihrer Musik bereits erfolgreich. Ihre beiden eigenen Titel „Trendsetter“ und „M.I.A“ landeten dort in den Dance Charts. Beide Stücke sang sie übrigens auch bei ihrem Auftritt in der Neuen Spinnerei, ebenso wie Hits von Rihanna, Jessy-J und Katy Perry - und eben ihren neuen Song.

„Mein größter Traum ist es, richtig erfolgreich zu werden“, blickt sie in die Zukunft. „Nach meinem Abitur nehme ich mir wahrscheinlich ein Jahr Auszeit, bevor ich ein Musikstudium beginnen möchte, um sehr viel Zeit in meine Musik investieren zu können“, verrät die ehrgeizige Gymnasiastin, deren momentaner Zeugnisdurchschnitt bei 1,7 liegt. „Am liebsten singe und höre ich Balladen, so sollen auch meine nächsten Titel werden“, verrät Joelina.

Neben dem Singen seien das Reiten und das Klavierspiel ebenfalls große Hobbys von ihr, berichtet sie. Viel Zeit verbringe sie aber auch mit ihren Tieren. Als „Naturmensch“ bezeichnet sich die Roruperin, die es manchmal aber trotzdem in die Großstadt zieht, und die gerne in der Welt herumkommt. Eventuell ziehe sie nach ihrem Abitur nach München oder Berlin, fest stehe jedoch noch nichts, verrät sie. Trotz ihrer vielen Termine versuche sie, regelmäßig Zeit für Treffen mit ihrer besten Freundin Marilen zu finden.

Sich selbst beschreibt die junge Sängerin als sehr selbstkritisch. „Ich muss lernen, auch mit 80 Prozent zufrieden zu sein, und das bin ich auch schon fast“. Leicht falle es ihr mittlerweile, nichts darum zu geben, wenn andere vorschnell über sie urteilen, allein weil sie Jürgen Drews Tochter ist.

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