Mo., 27.05.2013

Engagement für Skaterpark Von der Jugend für die Jugend

Engagement für Skaterpark : Von der Jugend für die Jugend

Die Landjugend Buldern, vertreten durch Ferdinand Reick (2.v.l.) und Simon Segbert (3.v.l.), übergaben 2000 Euro für den Skaterpark an (v.l.) Hans Hegemann, Edith Eiersbrock, Veronika Büscher und Jan-Philip Büscher. Foto: Hülsheger

Buldern. Die Bulderner Jugendlichen haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Zusammen mit dem CDU-Ortsverein und der Jungen Union haben sie das Projekt Skaterpark Buldern weit vorangebracht. Nach den ersten Überlegungen, den Park in der Nähe der Bahnlinie und des Landschulheimes zu bauen, wurde eine geeignetere Fläche am Tennisheim an der Gewerbestraße gefunden. Der Plan für den Park wurde in Abstimmung mit Skatern, Inlinern und BMX-Fahrern bei mehreren Workshops erstellt und ist fertig. Die Wünsche der einzelnen Gruppen gingen in die Planung mit ein. Beim abschließenden Treffen wurden Wünsche direkt in ein 3D-Modell übertragen.

Von Patrick Hülsheger

Rund 60.000 Euro wird der Skaterpark kosten. Die Aufbauten werden aus Beton gefertigt, nicht aus Holz, damit sie nicht so schnell kaputtgehen. Für die Förderung hatten sich die Bulderaner den Landessportbund ausgeguckt, aus dessen Fördertopf 27.500 Euro für die Maßnahme kommen sollte. Doch dann die böse Überraschung: „Den Fördertopf gibt es nicht mehr, das hat keiner von uns gewusst“, sagt Edith Eiersbrock, Vorsitzende der CDU Buldern.

Doch die Politiker stehen zu ihrem Wort. „Wir sind im ständigen Kontakt mit der Stadt Dülmen und wir wollen den Skaterpark realisieren“, sagt Eiersbrock. Die Suche nach neuen Fördergeldern oder Sponsoren hat begonnen. Unterstützung gibt es jetzt von der örtlichen Landjugend (KLJB). Aus dem Erlös des Ostertanzes spendet die KLJB 2000 Euro. „Wir wollen als Landjugend voran gehen und andere Sponsoren anregen, dieses Projekt zu unterstützen“, sagt Simon Segbert. Zudem sagte die Landjugend weitere Unterstützung zu, da einige Arbeiten am Skaterpark in Eigenleistung erbracht werden.

„Es ist toll, dass ihr an die Kinder und Jugendlichen in unserem Dorf denkt“, sagt Eiersbrock. Ein Skaterpark werte ein Dorf in Sachen Familienfreundlichkeit auf. Ziel sei es weiterhin, 2014 das Projekt in die Tat umzusetzen und mit dem Bau des Skaterparks zu beginnen.

Damit dies gelingt, sollen nun weitere Spenden akquiriert oder Gelder durch Veranstaltungen eingenommen werden, um damit die Lücke, die durch die entfallene LSB-Förderung entstanden ist, zu schließen. „Die Jugendlichen sind heiß auf den Skaterpark und wir sind in der Pflicht, diesen zu realisieren“, sagt Eiersbrock.

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