Di., 30.10.2012

32.000 Euro gewonnen Auf dem heißen Stuhl

32.000 Euro gewonnen : Auf dem heißen Stuhl

Miriam Klöpper freut sich über den Gewinn von 32.000 Euro bei Wer wird Millionär.

Dülmen. „So nervös bin ich in meinem Leben noch nicht gewesen“, sagt Miriam Klöpper. Die 24-jährige Studentin aus Buldern, die heute in Karlsruhe lebt, schaffte es bei der RTL-Sendung „Wer wird Millionär“ auf den Stuhl gegenüber von Günter Jauch und gewann 32.000 Euro. „Wenn man Zuhause auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzt, ist das etwas ganz anderes. Ich wollte die Sache nur ganz schnell hinter mich bringen“, sagt Klöpper über ihren Auftritt.

Von Patrick Hülsheger

In etwas mehr als zwei Sekunden hatte die 24-Jährige das Sprichwort „Des Kaisers neue Kleider“ in die richtige Reihenfolge gebracht und stellte sich danach den Fragen. „Ich hab beim eintippen schon gemerkt, dass ich ziemlich schnell war.“ Nun saß sie Günter Jauch gegenüber und arbeitete sich bis zur 64.000-Euro-Frage vor. Hier musste erraten werden, wer den Begriff „Made in Germany“ geprägt hatte. Die vier möglichen Antworten lauteten: Ludwig Erhard, die britische Regierung, US-Präsident Lincoln oder der Chemiekonzern Bayer.

Ihr Freund Nico sollte als Telefonjoker helfen. Er tippte auf Erhard, war sich aber nicht ganz sicher. Daraufhin stieg Miriam Klöpper aus und nahm die 32.000 Euro als Gewinn mit. „Nico ist total unglücklich und denkt, dass ich total sauer auf ihn bin, aber das bin ich überhaupt nicht“, sagt Miriam Klöpper. Vor dem Fernseher hätte sie es wohl selber gewusst, dass die britische Regierung das „Made in Germany“ eingeführt hatte, schätzt sie heute. „Ich war einfach total nervös.“

Nach der Sendung wurden noch Fotos mit Günter Jauch gemacht. Zudem gab es noch ein kurzes Gespräch mit dem Moderator. Danach ging Miriam Klöpper mit der vorherigen Kandidatin Anne ordentlich feiern. „Sie ist sehr sympathisch und wir haben es richtig krachen lassen.“

In die Freude über den Gewinn mischte sich aber auch ein wenig Ärger über Zeitungen, die sie als „Quasselkandidatin“ darstellten. Zudem habe es auch auf Facebook ziemlich heftige Reaktionen gegeben. „Die lasse ich aber nicht an mich herankommen. Ich habe viele Rückmeldungen bekommen, dass der Auftritt nicht schlecht war.“ Freunde und Bekannte hätten vor dem Fernseher gemerkt, dass sie sehr aufgeregt war. „Immerhin stand jetzt in einer großen Zeitung, dass ich attraktiv bin“, scherzt sie über die Berichterstattung.

Die große Shopping-Tour hat derweil noch nicht stattgefunden. „Der Großteil des Geldes wird angelegt, der Rest wird ausgegeben“, sagt Klöpper. Auch wenn ein zweiter Auftritt sowieso nicht möglich ist, Miriam Klöpper würde auch sonst verzichten. „Ich würde es nicht noch einmal machen, das ging ziemlich an die Nerven.“

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