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Mo., 28.08.2017

Festvial im düb Der letzte Tanz des Sommers

Festvial im düb : Der letzte Tanz des Sommers

Zehn Stunden Live-Musik und jede Menge andere Aktionen gab es beim „Last chance to dance“-Festival auf dem Außengelände des dübs. Rund 500 Besucher kamen zur zweiten Auflage. Foto: Milena Michalak

Dülmen. Gute Live-Musik unter freiem Himmel, kalte Getränke und zwischendurch mal eine Abkühlung im Pool – das ist das Erfolgsrezept des Dülmener Tagesfestivals „Last chance to dance“, das am Samstag seine zweite Auflage startete. In entspannter, sommerlicher Atmosphäre verteilten sich die knapp 500 Gäste auf Picknickdecken und Campingstühlen auf dem Freibadgelände des düb.

Von Milena Michalak

Zehn Stunden lang traten auf der Main- und Acoustic-Stage 15 Bands auf und gaben den Musikfans die Chance zum letzten Tanz des Sommers. Und die Gäste tanzten von 14 bis 24 Uhr durch. Ob Familien mit Kindern, Besucher in Badehose oder Rocker in schwarzen Lederkutten: Das Publikum war genau so bunt gemischt wie das Programm, das von Reggae, über Hardrock und Folk, von Akkordeon bis hin zu E-Gitarre reichte. „Unser Ziel war es, in Dülmen mehr für Jugendliche zu reißen“, erzählte Alex Boldt von der Neuen Spinnerei. „Wir wollten eine tolle Jugend-Kultur-Veranstaltung starten und haben das mit viel Unterstützung von Ehrenamtlichen bei uns aus dem Treff auch geschafft.“

Die 15 Bands kommen aus ganz Deutschland. „Uns ist wichtig, sowohl Künstler von weiter weg einzuladen und vorzustellen, als auch unsere Dülmener Talente zu zeigen“, so Boldt, die das Festival gemeinsam mit dem Rockbüro-Haltern und dem Kulturteam Dülmen auf die Beine gestellt hat.

Unter anderem spielten am Samstag der Singer-Songwriter John Allen aus Hamburg mit seiner Akustikgitarre, Eskalation aus Nürnberg, die ihre Musik als „SkaElectro-PunkDubRapBam!“ betiteln und „Burned Toast“ aus Dülmen, die selbst in den Probenräumen der Spinnerei angefangen haben.

„Wir waren schon auf drei Festivals dieses Jahr. Hurricane, Lollapalooza und jetzt Last chance to dance. Klar, dass das hier nicht dasselbe ist, wie auf den großen, aber dafür ist die Atmosphäre superfamiliär, man muss nicht lange fahren, da es fast in der Nachbarschaft ist und was gibt es Besseres als Freibad-Pommes“, kommentiert Alex Voigt, der schon im letzten Jahr dabei war.

Neben Freibad-Pommes konnten die Tanzwütigen auf der Catering-Meile noch Cocktails schlürfen und Burger genießen. Außerdem wurden Hüpfburgen, Torwandschießen, Bullriding, ein Wasserparcours und eine Schmierseifen-Rutsche angeboten.

Damit die Musikfans all ihre Kraft für das Festival aufsparen konnten, wurden sie von einem kostenlosen Shuttlebus zum düb hin und nach dem letzten Tanz um Mitternacht auch wieder zurück chauffiert.

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