Mo., 01.02.2016

Workshop des Modelleisenbahnclubs Eintauchen in die Miniaturwelt

Workshop des Modelleisenbahnclubs : Eintauchen in die Miniaturwelt

Das Häuschen für den Schrankenwärter bauen Mike Hofmeyer (r.) und Lukas Tilgner zusammen. Foto: Kerstan / Mareike Sohn

Buldern. Nick ist ein Winzling. Zumindest im Maßstab 1:87. Genau 1,61 Zentimeter, kaum größer als ein Fingernagel, würde er in dieser Welt messen, haben der Fünftklässler - der in der Realität auf 1,40 Meter Körpergröße kommt - und seine Mitstreiter ausgerechnet. „Wir wollten ihnen so den Maßstab deutlich machen, in dem wir bauen“, erläutert Markus Alfs vom Vorstand des Modelleisenbahnclubs. Und das gehe nun einmal am anschaulichsten mit einem konkreten Beispiel.

Von Kristina Kerstan

Eintauchen in die Miniaturwelt im Maßstab 1:87, das können derzeit sechs Schüler der Privaten Gymnasien Schloss Buldern. Zum ersten Mal bietet der Modelleisenbahnclub einen Workshop im Rahmen der Projektwoche der Schule an. Rektor Wolfgang Keßler hatte sich mit dem Verein, dessen Räume sich im alten Bahnhof Buldern in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule befinden, in Verbindung gesetzt. Die Modellbauer sagten gerne zu, weshalb für eine sechsköpfige Gruppe nun fünf Tage lang Modulbau auf dem Stundenplan steht.

„Wir bauen insgesamt drei Module“, berichtet Rainer Flachmeier, der die Jungs am Montag zusammen mit Alfs und Lehrer Christian Pelters betreut. Ein Modell mit Bahnübergang samt Schrankenwärterhäuschen, ein weiteres mit „normalen“ Gleisen, dazu Nummer drei mit kleinem Hügel und tiefer liegendem Wasserlauf. „Das soll bis Donnerstag alles so weit sein, dass wir fahren können“, erläutert Flachmeier. Auch wenn die Landschaften dann wohl noch nicht fertig sind. Wenn sie Lust haben, dann könnten die Jungen auch nach der Projektwoche weiter arbeiten, berichtet Alfs. „Bei der Modellbahnschau in diesem Jahr werden die drei Module auf jeden Fall mit eingebunden“, betont das Vorstandsmitglied.

Und was sagen die Nachwuchs-Bauer? Die sind begeistert. Alle hatten vorher übrigens schon mit Modellbau zu tun, einige haben gar eine eigene Modelleisenbahn daheim. Die Filigranarbeit etwa beim Zusammensetzen des Schrankenwärter-Häuschens mache viel Spaß, versichern Lukas Tilgner und Mike Hofmeyer. Das Duo klebt beispielsweise „Glas“ hinter die Fenster, setzt Türen ein. Dabei gefragt sind Holzleim und natürlich viel Fingerspitzengefühl. Denn eine Fensterscheibe im Maßstab 1:87, die ist nur unwesentlich größer als der Miniatur-Nick mit seinen 1,61 Zentimetern.

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