Entwickler hofft auf bundesweiten Einsatz
Smarter Notruf hilft per App

Dülmen. Roman-Bendix Lazarus hat beruflich schon einiges gemacht. Eine kaufmännische Lehre, er hat in der Pflege gearbeitet. 2016 gründete er Lazarus Networks GmbH, eine Firma für Softwareentwicklung und Mediendesign.

Donnerstag, 19.07.2018, 19:00 Uhr

Entwickler hofft auf bundesweiten Einsatz: Smarter Notruf hilft per App
Roman-Bendix Lazarus zeigt die von seiner Firma entwickelte Notfall-App „helpme“. Foto: Hülsheger

Hier entwickelt er seit 2016 „helpme“, eine Notruf-App, die in diesem, spätestens aber im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. „Wir machen den Notruf smart“, lautet der innovative Gedanke des Unternehmens.

Viele Gespräche hat Lazarus, der in Dülmen aufwuchs und zur Schule ging, in letzter Zeit mit Leitstellen geführt. Denn der Notruf ist nicht Sache von Bund und Land, sondern eine kommunale Angelegenheit. Aber auch auf politischer Ebene wurden viele Gespräche geführt. „Dabei ging es nicht um Geld, die Entwicklung zahlen wir aus unseren Mitteln“, sagt Lazarus.

Und so funktioniert „helpme“: Nach dem Download und der Verifizierung der angegebenen Telefonnummer, kann der Nutzer persönliche und medizinische Daten wie Blutgruppe, Allergien oder Unverträglichkeiten eintragen. Diese Daten werden beim Notruf an die Leitstelle weitergeleitet. „So kann der Disponent beispielsweise sehen, ob er es mit einem Diabetiker zu tun hat“, erklärt Lazarus. Für den Notruf drückt man den Button für einige Sekunden, die Einstellung kann vorher vorgenommen werden. „Dadurch wollen wir Hosentaschenanrufe verhindern, die den Leitstellen viel Arbeit machen“, erklärt Lazarus.

Wie die App weiter funktioniert, das lesen Sie in der DZ von Freitag, Print und E-Paper.

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