Von wegen Geisterstadt
Das Zentrum ist quicklebendig

Dülmen. Nagelstudios, Dönerbuden und ein paar Handyläden. Ansonsten gähnende Leere. So beschreibt der Dülmener im Internet gern seine Innenstadt. Eine völlig antiquierte Vorstellung meint Tim Weyer von Dülmen Marketing.

Montag, 16.07.2018, 18:02 Uhr

Von wegen Geisterstadt: Das Zentrum ist quicklebendig
Der Viktormarkt mit Hollandmeile gehört zu den zahlreichen Veranstaltungen, die Dülmen lebendig machen. Foto: Archiv

„Im Moment kann man wirklich an jeder Ecke spüren, dass es mit der Dülmener Innenstadt aufwärts geht“, hält er den Schwarzsehern entgegen: Neue Modegeschäfte und Restaurants ziehen in leere Ladenlokale ein, die Nachfrage nach Verkaufsfläche nehme stetig zu.
Der „Buchreport“, eine Fachzeitschrift für den Buchhandel, hat Dülmens Marketingaktivitäten jetzt in einer großen Reportage zusammengefasst. Und da kommt einiges zusammen, was für Dülmen spricht: Viele Sondermärkte und kulturelle Höhepunkte wie der Dülmener Sommer und Winter, ein kostenloser Lieferservice des Einzelhandels, der sogar Amazons Service schlägt, und nicht zuletzt eine starke Kaufmannschaft, die sich für den Standort engagiert. Mehr als 250 Veranstaltungen hat der Buchreport übers Jahr gezählt.

Mit dem Modell der „Popup-Stores“ sollen auch die letzten leer stehenden Immobilien in Kürze vermarktet werden. Die Idee ist eine Art Mietvertrag auf Probe, mit dem der Händler ausprobieren kann, ob sein Angebot zu Dülmen passt (DZ berichtete). „Da haben sich schon eine ganze Reihe Interessenten gemeldet“, erklärt Weyer.
Eine Geisterstadt mit zugeklebten Schaufensterscheiben? Sieht Weyer nicht. Sondern arbeitet weiter an der Zukunft einer lebendigen Innenstadt.

Ausführliche Berichterstattung in der Dienstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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