Bürgermeisterin weist Ausgrenzungs-Vorwurf zurück
IGZ will offen für alle sein

Dülmen. Die Zweifel, die der Landtagsabgeordnete André Stinka (SPD) in der DZ geäußert hatte, ob das Intergenerative Zentrum (IGZ) wirklich ein Haus für alle sein könne, teilt Bürgermeisterin Lisa Stremlau nicht:

Mittwoch, 13.06.2018, 17:28 Uhr

Bürgermeisterin weist Ausgrenzungs-Vorwurf zurück: IGZ will offen für alle sein
Viele Akteure wollen im IGZ mitmachen. Foto: Stadt

 „Ich war verblüfft über dieses Interview und kann nicht nachvollziehen, wie man zu dem Schluss kommt, das IGZ grenze wichtige gesellschaftliche Gruppen aus“, erklärte sie in einem Gespräch mit dieser Zeitung. „Die einzigen Gründe, einen Interessenten abzuweisen, sind rassistisches, extremistisches oder antidemokratisches Gedankengut“, bekräftigte sie.
Die Sorge Stinkas hatte sich daran entzündet, dass das IGZ mit donum vitae anfangs nicht zusammenarbeiten wollte (DZ berichtete). „Ich habe mit den Verantwortlichen bei donum vitae gesprochen und wir sehen viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit“, versichert IGZ-Geschäftsführerin Cäcilia Scholten im DZ-Gespräch. Und schiebt nach: „Wir sollten aufhören, in Kategorien von Kirche und Stadt zu denken und anfangen, das IGZ als eine Einrichtung für alle zu begreifen.“
Damit die Menschen eine klarere Vorstellung von dem bekommen, was ab Sommer 2019 im IGZ geschieht, planen die Projektpartner eine PR-Offensive. „Wir wollen IGZ-Botschafter zu den Bürgern schicken, Image-Broschüren verteilen und auch über die Medien informieren“, kündigt Scholten an.

Mehr zum Thema in der Donnerstagsausgabe der DZ und im E-Paper.

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