Rund 15.000 Besucher beim Wildpferdefang
Herde kommt in einer Staubwolke

Merfeld. Schon als Kind war für Dustin Benson klar: Er wird einmal Fänger beim Wildpferdefang. Wie sein Großvater und Vater, wie seine drei Cousins vor ihm. Jetzt, mit 18 Jahren, hat er das Mindestalter erreicht. Klar, ein wenig nervös sei er im Vorfeld schon gewesen, verrät der junge Mann. Aber als es dann ganz konkret darum geht, einen Hengst einzufangen: „Da blendet man alles andere aus.“ Selbst das aufmunternde Klatschen des Publikums.

Sonntag, 27.05.2018, 18:45 Uhr

Rund 15.000 Besucher beim Wildpferdefang: Herde kommt in einer Staubwolke
Begleitet von einer großen Staubwolke galoppierten die Wildpferde in die Arena. Foto: Kerstan

Rund 15.000 Besucher sind nach Polizeiangaben am Samstag zum 111. Wildpferdefang in den Merfelder Bruch gekommen. Das sprichwörtliche Herzogswetter meinte es diesmal fast zu gut, bei 30 Grad waren Schattenplätze begehrt. So picknickten etliche Besucher im Vorfeld rund um die Arena, wo erneut Imbiss- und Getränke-, Souvenir- und Infostände aufgebaut waren. Ein paar Schritte weiter ließ sich zudem ein erster Blick auf die Herde werfen, noch grasten die rund 300 Tiere gemütlich auf der Weide.

Gegen 15 Uhr richteten sich dann alle Kamera-Objektive auf die Arena-Tore: Der Einlauf der Herde in vollem Galopp ist der Höhepunkt des Fangs - und sorgte diesmal für eine große Staubwolke. Als sich die gelegt hatte, begannen die knapp 30 Fänger um Oberforstinspektorin Friederike Rövekamp mit der Arbeit. Insgesamt 35 Jährlingshengste sind diesmal mit dabei.

Die Temperaturen waren nicht nur für die Fänger schweißtreibend, sondern bescherten auch den 64 DRK-Helfern vor Ort einiges an Arbeit. „Hitzebedingt hatten wir mehr zu tun als im Durchschnitt“, so DRK-Einsatzleiter Paul Hink. 32 Personen mussten behandelt, drei sogar ins Krankenhaus gebracht werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Montag, Print und E-Paper.

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