André Stinka: Im IGZ muss jeder Platz haben
„Das ist noch kein Haus für alle“

Dülmen. Ein Jahr nach der Landtagswahl macht der Dülmener Landtagsabgeordnete André Stinka (SPD) seine Runde im Wahlkreis. Er will den Menschen zuhören, herausfinden, wo sie der Schuh drückt. Insbesondere in die Politik seiner Heimatstadt Dülmen will er sich künftig stärker einmischen.

Freitag, 25.05.2018, 19:00 Uhr

André Stinka: Im IGZ muss jeder Platz haben: „Das ist noch kein Haus für alle“
André Stinka

Kritik übt er am soeben entstehenden Neubau IGZ (Intergeneratives Zentrum), der inklusive Umfeld mit rund 15 Millionen Euro von Stadt und Land sowie mit rund 10 Millionen Euro vom Bistum Münster finanziert wird. „Die Menschen wissen immer noch viel zu wenig über dieses Projekt. Und das liegt auch daran, dass eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit praktisch nicht stattfindet.“ Ganz anders sei das zum Beispiel beim Haverland-Projekt inklusive Skater-Anlage gewesen, das ebenfalls aus Landesmitteln finanziert wird. Hier habe er sich mit dem Leiter der AKE-Grundschule und den Projektverantwortlichen bereits vor Ort getroffen.

„Weil das IGZ öffentlich finanziert wird, kann und darf es natürlich auch keine rein katholische Veranstaltung werden. Wir brauchen neben den bewährten Institutionen, die dort einziehen auch aufsuchende Angebote, die sich um die bildungsfernen Schichten in den sozialen Brennpunkten kümmern.“

Dass im IGZ weniger Stadt Dülmen und mehr katholische Kirche stecken könne, wurde ihm im Gespräch mit donum vitae deutlich.

Mehr zum Thema sowie eine Stellungnahmeder Stadt bringt die DZ am Samstag in Printausgabe und E-Paper.

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