Genossen bereiten Wahlkampf 2020 vor
SPD setzt auf mehr Familienfreundlichkeit

Dülmen. Das Wahljahr 2020 liegt gar nicht mehr in allzu ferner Zukunft, da bereitet sich die Dülmener SPD allmählich auf die Themen vor, mit denen sie ihre Wähler überzeugen will.

Dienstag, 15.05.2018, 18:40 Uhr

Genossen bereiten Wahlkampf 2020 vor: SPD setzt auf mehr Familienfreundlichkeit
Zu viel motorisierter Verkehr: Die SPD will die Coesfelder Straße zur Sackgasse machen. Foto: Michalak

Drei Bürgermeisterkandidaten sind laut Heiner Kiekebusch, Vorsitzender der SPD Dülmen, derzeit im Gespräch, welche die Amtsinhaberin Lisa Stremlau ablösen sollen. Mehr will Kiekebusch zu dem Thema allerdings noch nicht verraten.

Fest steht hingegen seit der jüngsten Mitgliederversammlung: „Wir setzen im Wahljahr ganz klar auf mehr Familienfreundlichkeit.“ So will die SPD die Kindergartengebühren mittelfristig ganz abschaffen, weil sie der Auffassung ist, dass frühkindliche Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängen darf.

Zum selben Thema gehört für die SPD eine familienfreundlichere Verkehrspolitik in der Innenstadt. „Es war rückblickend ein Fehler, die Coesfelder Straße für den Durchgangsverkehr geöffnet zu lassen“, sagt Kiekebusch. Denn Familien mit kleinen Kindern könnten am Königsplatz nicht in Ruhe ihr Eis essen oder ihren Kaffee trinken, ohne in ständiger Angst um ihren Nachwuchs zu leben. „Niemand fährt dort die vorgeschriebenen 20 Kilometer pro Stunde. Wir fordern, dass die Coesfelder Straße für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt wird.“

Mehr zum Thema bringt die DZ am Dienstag in Printausgabe und E-Paper.

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