Ladenöffnung zur Dreifaltigkeits-Kirmes
Dülmen plant den fünften Sonntag

Dülmen. Acht mögliche verkaufsoffene Sonntage im Jahr statt bislang nur vier und dazu keine räumliche Begrenzung mehr auf die Innenstadt: Das neue NRW-Ladenöffnungsgesetz gibt den Kommunen deutlich mehr Handlungsspielraum.

Donnerstag, 19.04.2018, 18:53 Uhr

Ladenöffnung zur Dreifaltigkeits-Kirmes: Dülmen plant den fünften Sonntag
Ein neues Gesetz gibt den Kommunen mehr Möglichkeiten, am Sonntag Verkauf zu gestatten. Dülmen arbeitet an einer neuen Satzung. Foto: dpa

Und so hat die Nachbarstadt Coesfeld, in welcher am 6. Mai auf der Automeile verkauft werden darf, bereits reagiert und per Ratsbeschluss nun auch den Außenbereich in die Ladenöffnung für diesen Tag mit einbezogen. Prompt hat die Gewerkschaft Verdi gegen diese Liberalisierung in Coesfeld geklagt. Beim diesjährigen Frühlingsmarkt hatte sie damit schon Erfolg - doch das war vor dem neuen Gesetz.

Auch die Dülmener Stadtverwaltung arbeitet zurzeit an einer neuen Fassung ihrer bisherigen Sonntags-Regelung. Demnach würde ein weiterer verkaufsoffener Sonntag hinzukommen. Anlass hierfür soll die Dreifaltigkeitskirmes im Mai sein. „Aber das bekommen wir vermutlich erst ab dem nächsten Jahr hin“, erklärt André Siemes von der städtischen Pressestelle. „Der räumliche Geltungsbereich soll auf das Stadtgebiet ausgeweitet werden“, ergänzt Siemes auf DZ-Anfrage. Damit bekämen also auch - anders als in der bisherigen Regelung - die Außenbereiche die Möglichkeit, sonntags Kunden zu bedienen.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Freitag in Printausgabe und E-Paper.

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