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Mo., 16.04.2018

Deutsch-französisches Chorkonzert in der Heilig-Kreuz-Kirche Das Lob des Herrn getanzt

Deutsch-französisches Chorkonzert in der Heilig-Kreuz-Kirche: Das Lob des Herrn getanzt

Ein starkes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft setzten die beiden Chöre beim Magnificat. Foto: Bücker

Dülmen. „Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend und ein besonderes Konzert“, hieß Pfarrer Peter Nienhaus ein großes Publikum in Erwartung eines deutsch-französischen Chorkonzertes in der vollbesetzten Heilig-Kreuz-Kirche willkommen. Dargeboten wurde das Magnificat in den Kompositionen des französischen Kirchenmusikers Marc-Antoine Charpentier und des deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach. Unter der Gesamtleitung von Verena Voß setzten die Chöre „Guillaume de Machault“ aus Dülmens Partnerstadt Charleville-Mézières und „Ars Musica“ der städtischen Musikschule ein starkes Zeichen der Lebendigkeit der deutsch-französischen Freundschaft.

Von Stefan Bücker

Begleitet wurden die Chöre durch ein mit 18 Musikern stark besetztes Orchester, das sich aus Lehrkräften der Musikschule und Gästen zusammensetzte. Neben dem akustischen Hochgenuss sorgte das Tanztheater Dülmen unter Leitung von Antje Leushacke-Berning durch die tänzerische Umsetzung des Magnificats für eindrucksvolle visuelle Reize.

„Kirchbaumeister Dominikus Böhm hatte zu dem Gotteshaus gesagt, hier solle man staunen und etwas von der Größe des Herrn erahnen“, so Nienhaus. Die Kirche sei ein sehr passender Veranstaltungsort für die Darbeitung des Magnificats. Es beinhaltet die im Lukasevangelium niedergeschriebene Lobpreisung der Macht Gottes durch Maria, der sich den Armen und Hungrigen zuwendet und die Mächtigen vom Thron stößt.

Bürgermeisterin Lisa Stremlau würdigte in ihren Grußworten die großen Verdienste des praktizierten Kunst- und Kulturaustausches, der neben dem regelmäßigen Schüleraustausch eine bedeutende Säule der seit 1963 bestehenden Partnerschaft zwischen Dülmen und Charleville-Mézières sei. „Dieser Abend wird nicht alltäglich, weil viele unterschiedliche Akteure dazu beitragen, dass das Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis wird“, dankte sie den Sängern.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Dienstag.

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