Elfter Aktivtag 50 plus im Forum Bendix
Erfolgsrezepte für den Ruhestand

Dülmen. „Dass der Aktivtag 50 plus schon zum elften Mal stattfinden kann, wenn auch anfangs unter einem anderen Namen, ist ein echter Erfolg für die Veranstalter“, so der Beigeordnete Christoph Noelke am Samstag bei der Begrüßung der Besucher des „Dauerbrenners“ im gut gefüllten Forum Bendix. Über knapp fünf Stunden konnten sich die Interessenten Tipps für ihren Weg durch einen aktiven Ruhestand suchen. „Immerhin haben wir heute beim Eintritt in das Rentenalter noch ein Viertel unseres Lebens vor uns“, so Noelke.

Sonntag, 15.04.2018, 16:46 Uhr

Elfter Aktivtag 50 plus im Forum Bendix: Erfolgsrezepte für den Ruhestand
Filomena Müller nutze den Aktivtag 50 plus zu einer Rikscha-Probefahrt mit dem Beigeordneten Christoph Noelke. Foto: Stief

Werner Niehues von der Stadt Dülmen, der für den erkrankten Ludger Mensmann vom Seniorennetzwerk das Programm präsentierte, hatte Mühe, die Vertreter aller Kooperationspartner auf der Bühne unterzubringen: Gleich 25 Partner von der Kontaktstelle Studium im Alter bis zum Blinden- und Sehbehindertenverein präsentierten am Samstag ihre vielfältigen Angebote, die alle nur ein Ziel haben - im Alter aktiv zu bleiben. Gertrud Jebing vom Blockflötenspielkreis der Musikschule Dülmen, die für die musikalische Untermalung der Eröffnung sorgte, regte die Besucher an, es doch auch einmal mit Musik zu probieren: „Ich habe mit dem Blockflötenspiel auch erst im Alter begonnen“, gestand sie.

In das Thema „Ruhestand - was nun?“ führte Irmgard Knoke ein, die selbst über 40 Jahre als Lehrerin aktiv war und sich über lange Zeit auch in der Politik engagiert hatte. „Als ich mich dann mit 57 Jahren aus der Politik verabschiedet hatte, machte ich die Erfahrung: Wenn man weg ist, dann ist man weg.“ Jetzt genießt sie mit ihrem Mann das Privileg, in Ruhe frühstücken zu können. „Aber das größte Geschenk sind unsere Enkelkinder.“

Die Palette beim elften Aktivtag 50 plus am Samstag war bunt - vom Ehrenamt über Weiterbildung, Sport und Urlaub, bis zur Selbsthilfe oder Beratung. Alle Angebote haben aber eins gemeinsam: Aktiv werden muss man selbst.

Mehr zum Thema in der Printausgabe  und dem E-Paper der DZ am Montag.

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