Bulderner Delegation besuchte Schule in Burkina Faso
„Wir können die Welt nicht retten“

Buldern. Es war der Priester Abbé Jacques, der während seines Aufenthalts in Buldern die Gemeinde St. Pankratius auf die Besonderheiten seines Heimatlandes, Burkina Faso in Westafrika, aufmerksam machte.

Dienstag, 13.03.2018, 18:13 Uhr

Bulderner Delegation besuchte Schule in Burkina Faso: „Wir können die Welt nicht retten“
Bildung - das ist in Burkina Faso vor allem für die Landbevölkerung die große Chance auf eine bessere Zukunft. Foto: privat

Schon seit vielen Jahren unterstützt der Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“ ein Projekt in Brasilien, doch die Geschichte von dem „Kleinen Seminar“, einer Jungenschule nahe der Großstadt Ouahigouya, in der eine Krankenstation für die Region entstehen soll, faszinierte die Bulderner. „Wir haben uns gefragt, wie und wo wir dort vielleicht auch von Buldern aus helfen könnten“, erinnert sich Dr. Christoph Everding.
Schließlich beschloss eine sechsköpfige Delegation aus Buldern, sich vom Abbé Schule, Menschen und Stadt zeigen zu lassen. Vom 26. Januar bis zum 5. Februar waren sie gemeinsam vor Ort.
Schnell erkannten die Bulderner: Es ist für eine katholische Schule in Afrika gar nicht so leicht, sich erfolgreich zu managen. „Wie kann ich einerseits meinem christlichen Anspruch, auch ärmeren Schülern den Unterricht zu ermöglichen gerecht werden, und andererseits genug Geld erwirtschaften?“ stellt Antonius Eilers, ein Mitreisender, die entscheidende Frage.

Am Samstag, 19 Uhr, berichten die Bulderner in der Kirche St. Pankratius nach der Messe von ihrer Reise. Und freuen sich über Anregungen aus dem Publikum.

Mehr zum Thema in der Mittwochsausgabe der DZ und im E-Paper.

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