Lippeverband investiert in Dülmen
Neue Energie aus Klärschlamm-Gasen

Dülmen. Mit dem Einbau von zwei Mikrogasturbinen zur Gasverwertung auf der Kläranlage Dülmen hat der Lippeverband in die Zukunft der eigenen Stromerzeugung investiert.

Montag, 12.03.2018, 18:45 Uhr

Lippeverband investiert in Dülmen: Neue Energie aus Klärschlamm-Gasen
In diesem Faulturm entstehen die Gase, welche in Strom verwandelt werden. Foto: Archiv

Die neuen Anlagen, welche an die Stelle des 20 Jahre alten Blockheizkraftwerks treten, zeichnen sich laut Auskunft des Verbandes durch große Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus. Weil die Turbinen noch im Jahr 2017 in Betrieb genommen werden konnten, wird außerdem eine große Einsparung bei der Einspeisevergütung ins Stromnetz erzielt.

„Kläranlagen verbrauchen viel Strom, auf der anderen Seite bieten sie ein ganz erhebliches Potenzial für die Energiegewinnung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Lippeverbandes. Eine herausgehobene Stellung unter den Lippeverbands-Kläranlagen im Münsterland hat demnach die Kläranlage Dülmen, welche die Abwässer von rund 50.000 Einwohnern plus die Gewerbeabwässer behandelt und dabei aus dem gewonnenen Klärschlamm Gas gewinnt.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Dienstag in Printausgabe und E-Paper.

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