Beide Dülmener Gymnasien forschen gemeinsam an Tumor-Zellen
Schüler kämpfen gegen den Krebs

Dülmen. Es ist ein unscheinbarer kleiner Raum in der ersten Etage des Clemens-Brentano Gymnasiums. Doch darin befindet sich eine Besonderheit, die man in einer Schule nicht erwartet.

Freitag, 09.03.2018, 18:43 Uhr

Beide Dülmener Gymnasien forschen gemeinsam an Tumor-Zellen: Schüler kämpfen gegen den Krebs
Schulleiterinnen, Schüler, Spenderin und Rotarier trafen sich zu einem Besuch im Tumorzell-Labor des Clemens-Brentano-Gymnasiums. Foto: Schneider

Das CBG hat ein eigenes Tumorzell-Labor, wo rund zwölf Schüler zweimal die Woche eigenverantwortlich experimentieren. Dort bearbeiten sie in Wärmeschränken und Inkubatoren Zellkulturen und schauen, wie sich bestimmte Stoffe auf das organische Material auswirken. „Ziel ist es, eine bessere Methode als Chemo-Therapie zur Behandlung von Krebs zu finden“, erklärt Lina Schniederjann (17).

Der Onkologe Dr. Gregor Dresemann, früher Schüler des CBG und heute Mitglied im Rotary Club, rief die Tumorzell-AG 1996 ins Leben, nachdem er ein solches Labor zuvor im Dülmener Krankenhaus führte.

Seit 2005 forschen Oberstufenschüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums ebenfalls mit.

Dank des Engagements von Dresemann und vielen Förderern arbeitet das Tumorzell-Labor mittlerweile seit über 20 Jahren. Material zur Forschung - wie etwa Zellgewebe - wird von Partnern aus Münster geliefert. Seit der Club-Gründung unterstützen die Dülmener Rotarier finanziell diese wissenschaftliche Tätigkeit.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Samstag.

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