Große Lücke zwischen Prognose und vorläufigem Haushaltsergebnis
2,8 Millionen Euro mehr im Topf?

Dülmen. Für das Haushaltsjahr 2017 legt die Kämmerei einen - vorläufigen - Abschlussbericht zum Gesamtbudget vor. Und erneut präsentierte Kämmerer Christian Röder im Hauptausschuss dabei ein sattes Haushaltsplus - zumindest gegenüber den deutlich pessimistischeren Annahmen, die er selbst noch bei der Haushaltseinbringung für 2017 zugrunde gelegt hatte.

Mittwoch, 07.03.2018, 18:48 Uhr

Große Lücke zwischen Prognose und vorläufigem Haushaltsergebnis: 2,8 Millionen Euro mehr im Topf?
Foto: dpa

Das ist umso erstaunlicher, als die Stadt im Juni auf einen drastischen Einbruch der Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt sechs Millionen Euro hinwies. Aufgrund dieses Einnahmeeinbruchs sah sich die Kämmerei sogar gezwungen, eine Haushaltssperre zu verhängen. Alle Investitionen ab einer Höhe von 40.000 Euro mussten fortan vor der Vergabe erneut einer Prüfung unterzogen werden. „Wir werden sehr gewissenhaft überprüfen, welche Investitionen wir uns angesichts der neuen Voraussetzungen noch leisten können oder dürfen“, erklärte Bürgermeisterin Lisa Stremlau damals.
Unter dem Strich - so das vorläufige Ergebnis - hat die Stadt im Haushaltsjahr 2017 aber nicht, wie ursprünglich prognostiziert, ein Defizit von 3,6 Millionen Euro, sondern von nur noch knapp 730.000 Euro zu verbuchen. Eine deutliche Entwicklung zugunsten der Stadtkasse.

Mehr zur Debatte aus dem Hauptausschuss und einen Kommentar zum Thema gibt es in der Donnerstagsausgabe der DZ und im E-Paper.

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