Jubiläum beim Förderverein der FBS
Starke Stimme seit 20 Jahren

Dülmen. „Familienbildungsstätte vor dem Aus.“ 1997 stand diese Überschrift in der DZ - und sollte sich als Weckruf entpuppen. Hintergrund für die damalige Schlagzeile waren Kürzungen von Land und Bistum in der Familienbildung, einige Bildungshäuser wurden zudem geschlossen. In Dülmen ließ das viele aufhorchen und handeln.

Dienstag, 06.03.2018, 18:56 Uhr

Jubiläum beim Förderverein der FBS: Starke Stimme seit 20 Jahren
Ursula Volpert, Vorsitzende des Fördervereins der Familienbildungsstätte, zeigt die kleinen Sammelgläser für Centstücke zugunsten der Wellcome-Engel. Foto: Kerstan

„Eine starke Lobby für Dülmener Einrichtungen sollte aufgebaut werden und durch ehrenamtliche Mitarbeit inhaltlich und finanziell Hilfestellung geben“, erinnert sich Ursula Volpert. Also gründete sich der Förderverein der Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen. „Damit wir Menschen haben, die der FBS eine Stimme geben“, ergänzt die heutige Vorsitzende, die am 4. Februar 1998 zu den Gründungsmitgliedern gehörte.

20 Jahre später blickt Volpert zurück auf die Entwicklung des Vereins. Dieser ist gemeinnützig, kann deshalb auch Spendenquittungen ausstellen. Von Anfang an sei das Interesse und die Unterstützung auch durch namhafte Dülmener groß gewesen, berichtet Volpert. Bereits nach einem Jahr seien durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 22.000 Euro in der Kasse gewesen. „Der Verein erwies sich als sehr geeignet für die gewünschte Verwurzelung der FBS in der Stadt“, lautet ihr Fazit.

Daneben konnte so einiges bewirkt werden in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten. So unterstütze der Förderverein die Dülmener Familienkarte und Modellprojekte, zählt die Vorsitzende auf. „Wenn neue Ideen entwickelt werden, dann braucht es eben auch Geld.“

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Mittwoch, Print und E-Paper.

  • Zum 20-jährigen Bestehen lädt der Förderverein der FBS am Samstag, 10. März, von 17 bis 18 Uhr zu der Veranstaltung „Mit Märchen und Klang dem Glauben auf der Spur“ mit Märchenerzählerin Ulrike Wißmann ein. Die Veranstaltung in der St.-Viktor-Kirche ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig. Im Anschluss werden Spenden gesammelt.
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