Wildpferde trotzen hartem Winterwetter
Freitag erste Führung des Jahres im Merfelder Bruch

Dülmen. Für Friederike Rövekamp startet am Freitag die Besuchersaison in der Merfelder Wildpferdebahn. Die Oberforstinspektorin hat ihre erste Führung des Jahres - und ihrer Gruppe bereits empfohlen, sich warm einzupacken. „Mal sehen, wie lange es wir Menschen auf der Wiese aushalten“, sagt sie schmunzelnd.

Donnerstag, 01.03.2018, 18:24 Uhr

Wildpferde trotzen hartem Winterwetter: Freitag erste Führung des Jahres im Merfelder Bruch
Dank ihres dichten Winterfells sind die Pferde gut gegen die Kälte geschützt. Foto: krk

Bei den Tieren macht sich Rövekamp keine Sorgen angesichts des derzeitigen Dauerfrosts. Das dichte Winterfell der Wildpferde, die sich zudem in die schützenden Wälder zurückziehen, bietet ihnen den perfekten Schutz selbst bei strengster Kälte - zumindest solange es trocken bleibt. Denn bei Nässe verliere das Fell seine Isolierfunktion, erläutert die Försterin. Das sei auch der Grund gewesen, warum im nasskalten Dezember und Januar bislang mehr Heu als sonst gefüttert werden musste. Einiges sei schlicht im nassen Boden vertreten worden, berichtet Rövekamp. Der aktuell gefrorene Boden mache das Füttern jetzt aber wieder deutlich effizienter. Übrigens: Mit Nachwuchs in der Wildpferdebahn rechnet sie nicht vor Mitte März.

Für Besucher außerhalb von Führungen bleibt die Wildpferdebahn am kommenden Wochenende, 3. und 4. März, noch geschlossen. „Den Termin der Eröffnung geben wir rechtzeitig bekannt“, heißt es auf der Homepage der herzoglichen Verwaltung.

www.wildpferde.de

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