Immobilienentwickler will im Dernekamp Klimaschutzsiedlung bauen
Jetzt kann es ganz schnell gehen

Dülmen. Schon im Herbst könnten im Dernekamp die Bautrupps loslegen, nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Investoren bei der geplanten Klimaschutzsitzung abgesprungen waren. Doch der Kölner Diplom-Ingenieur Michiel Ros scheint fest entschlossen, das Projekt im Bebauungsplangebiet „Grundversorgungszentrum Dernekamp“ umzusetzen.

Mittwoch, 28.02.2018, 17:58 Uhr

Immobilienentwickler will im Dernekamp Klimaschutzsiedlung bauen: Jetzt kann es ganz schnell gehen
Im Dernekamp soll auf rund 10.000 Quadratmetern eine Klimaschutzsiedlung entstehen. Foto: Bleike und Struve

Im Wirtschaftsförderungsausschuss stellte Ros jetzt seine Pläne vor. „Besonders gereizt hat mich dabei, dass es hier einen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt, denn das ist so etwas wie ein weißer Rabe.“ Geändert hätte sich auch der Markt, denn heute ließe sich - anders als vor fünf Jahren - Geschosswohnungsbau im Dernekamp durchaus realisieren.

Orientiert hat sich der Projektentwickler an den ursprünglichen Architektenplänen, „und außerdem habe ich die Anregungen des Gestaltungsbeirates mit aufgenommen.“ Angepasst hat Ros sich auch an die geänderten Bedingungen, „und so haben wir auch E-Ladesäulen vorgesehen und wollen ein Carsharing-Modell mit anbieten.“

Die Anzahl der Wohneinheiten soll in der geplanten Klimaschutzsiedlung zwischen 70 und 90 liegen, auf moderne Standards wie Barrierefreiheit werde geachtet. Die Klimaschutzsiedlung soll zudem den erhöhten energetischen Anforderungen an moderne Wohnformen gerecht werden.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Donnerstag.

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