DRK setzt bei Konzeption der neuen Kita auf "Wolkenland"-Erfahrungen
Erfolgsmodell mal zwei

Dülmen. Auch wenn die Bauarbeiten für die neue Vier-Gruppen-Einrichtung an der August-Schlüter-Straße noch nicht begonnen haben, für Norbert Winkelhues und Josef te Uhle vom Vorstand des DRK-Ortsvereins Dülmen hat die neue Dülmener Kindertageseinrichtung schon einiges an Arbeit mit sich gebracht: Gespräche mit dem Architekten, Rücksprache mit den Erzieherinnen vom DRK-Kindergarten Wolkenland, deren praktisches Wissen gefragt ist, dazu Beratungen mit der Stadt, wie eine Übergangslösung aussehen kann.

Dienstag, 27.02.2018, 18:30 Uhr

Studium der Architektenpläne: DRK-Vorstandsvorsitzender Norbert Winkelhues (r.) und Josef te Uhle sind mit den Vorbereitungen für die neue Kita beschäftigt.
Studium der Architektenpläne: DRK-Vorstandsvorsitzender Norbert Winkelhues (r.) und Josef te Uhle sind mit den Vorbereitungen für die neue Kita beschäftigt. Foto: Marcy

Denn dass die neue Kita nicht pünktlich zum neuen Kindergartenjahr im Sommer fertig sein kann, war von vornherein klar. Aber nicht mit einem halben, sondern einem Jahr Verspätung wird die neue Kita in Betrieb gehen, heißt es in der aktuellen Kindergartenplanung der Stadt Dülmen. Nun suchen DRK und Stadt nach guten Übergangslösungen, um ausreichend Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren (Ü3) und unter drei Jahren (U3) in Dülmen anbieten zu können.

Der DRK-Ortsverein ist zwar Träger der neuen Einrichtung, aber nicht der Bauherr. Der Herzog von Croy errichtet das Kita-Gebäude in Nachbarschaft der Agentur für Arbeit und vermietet es dann an die Stadt - die wiederum die Trägerschaft dem DRK-Ortsverein übertragen hat.

Der Bauherr berücksichtigt in der Planung des Gebäudes die Wünsche des Trägers, wobei sich die pädagogische Konzeption auch in der Raumaufteilung wiederfindet. Wichtig sind dem DRK etwa eine gute Über-Mittag-Betreuung, bei der das Essen frisch in der Kita zubereitet wird und die Kinder an den Vorbereitungen beteiligt werden - so wie im DRK-Kindergarten Wolkenland. Bei der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung wolle man mit dem Konzept Early Excellence arbeiten, das ebenfalls im Wolkenland umgesetzt wird, erläutert Norbert Winkelhues. Auf 20 Jahre Erfahrung als Träger einer Kita kann der DRK-Ortsverein bereits zurückblicken. Deshalb traue man sich auch zu, eine weitere Kita zu übernehmen, sagt te Uhle - denn immerhin arbeitet der Vorstand ja ehrenamtlich. Bauen können Norbert Winkelhues und Josef te Uhle auf das Know-how der Mitarbeiterinnen aus dem Wolkenland, die sich mit vielen praktischen Überlegungen und Tipps in die Planungen einbringen. Die Suche nach Kindergartenleitung und dem pädagogischen Personal für die neue Kita beginnt demnächst. Initiativbewerbungen liegen schon vor.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Mittwochs-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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