Tragischer Autounfall
Skiausflug endete tödlich

Dülmen. Es war ein Ausflug, wie ihn das Quartett aus Dülmen schon viele Male unternommen hatte: Im Januar 2017 fuhren die vier Freunde einmal mehr ins österreichische St. Christoph am Arlberg zur Skifreizeit.

Mittwoch, 21.02.2018, 18:35 Uhr

Tragischer Autounfall: Skiausflug endete tödlich
Das Amtsgericht Dülmen musste den Straftatbestand der fahrlässigen Tötung beurteilen. Foto: dpa

Die knapp 800 Kilometer waren beinahe bewältigt, zwei Mitfahrer schrieben per Smartphone bereits Nachrichten nach Hause, dass sie alle gut angekommen seien.

Doch dann überschlugen sich auf einer kleinen Passstraße, zwei Kilometer vom Zielhotel entfernt, die Ereignisse. Der 67-jährige Dülmener, der für die letzten dreihundert Kilometer das Steuer im Wagen seines Freundes übernommen hatte, setzte zum Überholen an - und bekam seine schwere Limousine nicht mehr zurück auf die rechte Spur. So stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Auto französischer Bauart zusammen, dessen Fahrer seinen vielfältigen schwersten Verletzungen erlag.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte bei Anpassung seiner Fahrweise an die winterlichen Wetterverhältnisse die schwere Kollision hätte vermeiden können, und dass er schuld am Unfall war. Der Beschuldigte wurde zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt, außerdem muss er die Gerichtskosten sowie die Kosten der Nebenkläger übernehmen.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

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