Bürgerbusverein will Niederflurfahrzeug
Rollatorfahrer nicht ausschließen

Dülmen. Die nächsten wichtigen Beschlüsse sollen beim Bürgerbusverein Merfeld-Hausdülmen in der kommenden Woche fallen, wenn sich der Verein zu seiner nächsten Sitzung am 22. Februar trifft. Eine der wichtigsten Entscheidung soll dem Fahrzeug selbst gelten. „Eigentlich wollen alle bei uns einen Niederflurbus anschaffen“, so der Vorsitzende Dr. Klaus Wörsdorfer.

Dienstag, 13.02.2018, 18:15 Uhr

Bürgerbusverein will Niederflurfahrzeug: Rollatorfahrer nicht ausschließen
Der Vorstand des Bürgerbus-Vereins trifft sich am 22. Februar zur nächsten Sitzung. Foto: cm

Durch das Fahrzeug mit tief liegenden Böden soll Fahrgästen mit behinderungs- oder altersbedingten Mobilitätseinschränkungen sowie solchen mit Rollstühlen und Kinderwagen die barrierefreie Nutzung erleichtert werden. Wegen der schwierigen Beschaffung des Niederflurbusses denkt der Bürgerbusverein jetzt darüber nach, „eventuell zunächst ein Altfahrzeug anzuschaffen, damit der Start zur Jahresmitte nicht gefährdet ist.“
In Angriff nehmen wollen die Vereinsmitglieder jetzt auch den Internetauftritt, damit dort in einem Monat der Fahrplan und das Haltestellenverzeichnis veröffentlicht werden können. Vom Sommer an soll der neue Bürgerbus die beiden Ortsteile Hausdülmen und Merfeld sowie die Innenstadt im Zweistundentakt miteinander verbinden.
Neben den ehrenamtlichen Fahrern, die sich bereits gemeldet haben und die auf den Gesundheits-Check vorbereitet werden, will der Verein auch noch weiter die Werbetrommel rühren. „Wir suchen noch weitere Sponsoren, Freunde des Vereins und weitere Fahrer und wir wollen für uns nicht nur im Internet, sondern auch mit Flyern und Mund-zu-Mund-Propaganda werben.“ Über den Verein Pro Bürgerbus informieren sich die Hausdülmener und Merfelder auch über neue Trends.

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