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Mo., 12.02.2018

Philipp Scharbert schenkt Dülmen Teile der Berliner Mauer Mahnmal mit Friedensbotschaft

Philipp Scharbert schenkt Dülmen Teile der Berliner Mauer: Mahnmal mit Friedensbotschaft

Elemente der Berline Mauer, die Philipp Scharbert erstanden hat, stehen zurzeit auf einem Gelände in Münster. Wie sie von professionellen Sprayern gestaltet werden könnten, davon vermittelt dieses Foto einen Eindruck. Foto: Lackaffen

Dülmen. Grenzen können friedlich überwunden werden. Diese Botschaft verbindet sich für den gebürtigen Dülmener Philipp Scharbert mit dem Mauerfall von November 1989.

Von Claudia Marcy

Der Objekt- und Fassadenkünstler, der als Graffiti-Sprayer erste künstlerische Gehversuche in Dülmen unternommen hat und inzwischen mit „Lackaffen“ ein florierendes Unternehmen mit Sitz in Münster betreibt, möchte seiner Heimatstadt Dülmen sowie dem Ortsteil Merfeld jeweils ein Teilstück der Berliner Mauer schenken.

Über seine Berliner Kontakte hat der Szenekünstler einige Stücke der Berliner Mauer, die einst Ost- und Westdeutschland voneinander trennte, erstehen können. Bereits in der November-Sitzung des Kulturausschusses hatte Bürgermeisterin Lisa Stremlau das erläutert (DZ berichtete) und um ein Meinungsbild gebeten. Die Politik hatte sich dem Geschenk gegenüber aufgeschlossen gezeigt.

In der kommenden Sitzung des Kulturausschusses am 22. Februar sind das Geschenk und seine Platzierung in Dülmen Thema bei den Kulturpolitikern. In Merfeld könnte das Mauerstück im von-Galen-Park aufgestellt werden. In Dülmen schlägt die Verwaltung den Stadtpark An den Wiesen, den Platz an der Bahnunterführung zwischen Innenstadt und Nordstadt oder den Fehrbelliner Platz vor.

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Dienstag, Print und E-Paper.

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