CDU-Antrag
Spielplatz für alle an neuem Ort

Dülmen. Auf dem ehemaligen Kasernengelände soll - das ist von den Politikern im Jugendhilfeausschuss vor Weihnachten einstimmig beschlossen worden - ein Spielplatz eingerichtet werden. Daran will die CDU-Fraktion auch nicht rütteln. Allerdings bringt sie nun einen neuen Standort für den Spielplatz ins Gespräch.

Mittwoch, 17.01.2018, 18:55 Uhr

CDU-Antrag : Spielplatz für alle an neuem Ort
Ob der Spielplatz an der Flüchtlingsunterkunft tatsächlich zum Spielplatz für alle Kinder wird, die auf dem Gelände der ehemaligen St.-Barbara-Kaserne leben, steht trotz eines einstimmigen Beschlusses des Jugendhilfeausschusses vom November noch nicht fest. Foto: Markus Michalak

Das Grundstück befindet sich gegenüber dem Regenrückhaltebecken in unmittelbarer Nähe zum städtischen Grundstück an der Flüchtlingsunterkunft, auf dem laut Beschluss vom November der Spielplatz für alle eingerichtet werden soll. Der neue Standort sei allerdings für die Mehrheit der in dem Neubaugebiet lebenden Familien besser erreichbar, zudem heller und besser einsehbar als die städtische Fläche am Flüchtlingsheim, schreibt die CDU. Sie hat einen Antrag formuliert, der in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses in der kommenden Woche zur Abstimmung steht.

Er sieht vor, dass die Verwaltung zunächst prüft, ob auf diesem privaten Grundstück der Spielplatz eingerichtet werden kann. Sollte das rechtlich und tatsächlich möglich sein, dann - so der Antrag - könnte der Spielplatz auf diesem Gelände errichtet werden, und zwar unter Beteiligung der Anwohner. Kommt die private Fläche für einen Spielplatz nicht in Frage, würde es bei dem Beschluss vom November bleiben, der Spielplatz für alle neben der Flüchtlingsunterkunft entstehen.

Die Verwaltung empfiehlt den Politikern, dem CDU-Antrag zuzustimmen. Tatsächlich war das besagte Privatgrundstück für den Spielplatz auf dem Kasernengelände schon in Vorbereitung der November-Sitzung in Betracht gezogen worden.

Der Jugendhilfeausschuss tagt am kommenden Dienstag, 17.15 Uhr im Rathaus, die Sitzung ist öffentlich.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Donnerstag in Printausgabe und E-Paper.

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