Do., 11.01.2018

Heinrich Isfort tritt ab „Wieder einfach mitfeiern“

Heinrich Isfort tritt ab: „Wieder einfach mitfeiern“

Heinrich Isfort führt seit zwölf Jahren die Schützen in Rödder.

Dülmen. Wenn am Freitag die Schützen Rödder sich im Pfarrheim zur Mitgliederversammlung treffen, dann steht auch die Wahl des ersten Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Amtsinhaber Heinrich Isfort wird sein Amt hier zur Verfügung stellen. Mit DZ-Redakteur Patrick Hülsheger sprach Isfort im Vorfeld der Versammlung über seine Zeit im Vereinsvorstand und seine Beweggründe für den Abschied.

Herr Isfort, Sie geben den Vorsitz des Schützenvereins Rödder ab. Wie sind Sie zu diesem Entschluss gekommen?

Isfort: Ich bin mittlerweile 66 Jahre alt. Und wenn ich für eine weitere Periode kandidiert hätte, wäre ich für sechs Jahre ins Amt gewählt worden. Es wird Zeit, dass auch mal Jüngere in die Verantwortung kommen.

Wie viele Jahre gehören sie dem Vorstand an?

Isfort: Ich war jetzt zwölf Jahre lang Vorsitzender. Davor gehörte ich durch meine Zeit als Hauptmann und Oberst dem Vorstand an, sodass es insgesamt über 30 Jahre sind.

Wenn Sie auf diese Zeit zurückblicken, was waren die schönsten Momente oder die größten Herausforderungen?

Isfort: Eine Herausforderung war auf jeden Fall das Jubiläum 250 Jahre Schützenverein Rödder, das ich als Oberst bestritten habe. Das war eine große Sache. Dazu war ich in der Zwischenzeit auch einmal König und sogar Stadtkaiser, als das Kaiserschießen noch auf dem Nato-Gelände stattfand.

Worauf freuen Sie sich nun, wenn Sie den Verein wieder als „normales Mitglied“ erleben?

Isfort: Ich bleibe dem Verein auf jeden Fall treu. Ich freue mich nun, dass ich nicht mehr in der ersten Reihe stehen muss und ein Schützenfest wieder einfach nur feiern kann.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Freitag.

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