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Do., 11.01.2018

Kooperationsvertrag Offizielle Bildungs-Partner

Kooperationsvertrag: Offizielle Bildungs-Partner

Besiegelt ist die Bildungspartnerschaft zwischen dem Stadtarchiv und den beiden Dülmener Gymnasien. Den Kooperationsvertrag unterzeichneten am Donnerstag die beiden Schulleiterinnen Maike Verwey (l., CBG), Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann und Ursula Ellenbracht (AvD). Foto: Stief

Dülmen. „Es macht schon einen großen Unterschied, ob die Schüler etwas im Internet recherchieren oder ob sie alte Dokumente auch in die Hand nehmen können“, so die beiden Gymnasialleiterinnen Ursula Ellenbracht (AvD) und Maike Verwey (CBG) bei der Besiegelung der Bildungspartnerschaft mit dem Stadtarchiv. Zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages begrüßte Hausherr Dr. Stefan Sudmann auch Klaus Ricker (Fachbereichsleiter Bildung bei der Stadt Dülmen).

Von Hans-Martin Stief

Ricker erinnerte an die erste Bildungspartnerschaft im Kreis Coesfeld, die vor fünf Jahren zwischen dem Stadtarchiv und der Hermann-Leeser-Realschule geschlossen wurde. „Die Projektarbeit hat damals schon für viele Aha-Erlebnisse bei den Schülern gesorgt und als Ergebnis entstand das Buch ’Von allem etwas‘ mit den Erinnerungen von Helga Becker-Leeser und ihrer Schwester an ihre jüdische Kindheit in Dülmen und Rotterdam.“

Sudmann wünscht sich, dass durch den „offiziellen Akt Bildungspartnerschaft das Archiv als außerschulischer Lernort in den Fächern Geschichte, Politik und Geschichte noch mehr genutzt wird“. Durch die vor einigen Jahren angeregte Kooperation von Schulen mit Archiven, Musikschulen und Stadtbüchereien bestehen auch Fördermöglichkeiten für nachhaltige Projekte. Die Kooperation zwischen dem Stadtarchiv und den beiden städtischen Gymnasien ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, kann dann aber (auch zu geänderten Bedingungen, die sich zum Beispiel durch die Rückkehr zu G9 ergeben) verlängert werden. Maike Verwey sieht Dr. Sudmann auch für die Schüler als großen Motivator in Sachen Archivarbeit, „denn sie bringen so viel Begeisterung mit, dass es ansteckt“. Ursula Ellenbracht wünscht sich eine Intensivierung der schon seit vielen Jahren bestehenden Zusammenarbeit bei Facharbeiten und Ausstellungen.

Mehr zum  Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Freitag.

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