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Di., 09.01.2018

Andheri-Hilfe reist nach Indien Paul fliegt im Gepäckraum mit

Andheri-Hilfe reist nach Indien: Paul fliegt im Gepäckraum mit

Gruppenbild mit Paul: Werner Segbers demonstriert, wie mit der kompakten Aufbereitungsanlage frisches Wasser gezapft werden kann. Außer den beiden fliegen aus Dülmen mit: (v.l.) Sabine Reinermann, Bernd Schmitz und Andrea Segbers. Foto: Michalak

Dülmen. Wenn die dreizehnköpfige Reisegruppe am Dienstag, 16. Januar, von Düsseldorf aus nach Andheri startet, dann fliegt der 14. Passagier im Gepäckraum mit. Paul heißt das Gastgeschenk der Andheri-Hilfe Dülmen, das brackiges Schmutzwasser pro Tag in sauberes Trinkwasser für rund 500 Personen verwandeln kann. Die „Portable Aqua Unit For Lifesaving“ (Paul) ist in Katastrophengebieten ein begehrtes Instrument, um den Menschen, die ihr Obdach verloren haben, mit dem Nötigsten zu versorgen.

Von Markus Michalak

„Das Gerät hat uns eine Spenderin geschenkt, wir planen in Zukunft noch mehr davon anzuschaffen“, berichtet Bernd Schmitz, Vorsitzender der Andheri-Hilfe. Grundsätzlich ist Luftfracht nach Indien ziemlich teuer, aber das Prinzip der Andheri-Gruppe Dülmen lautet: Möglichst jeder gespendete Euro soll auch bei den Ärmsten der Armen ankommen.

„Deshalb werden wir Paul als Gepäckstück aufgeben, dafür teilt sich ein Reisender den Koffer mit seiner Tochter“, erklärt Schmitz. Ein Prinzip, das insgesamt befolgt wird. Jeder nimmt nur das Allernötigste mit, sodass in Koffer und Handgepäck viele Hilfsgüter wie Verbandmaterial oder Blutdruckmessgeräte passen.

Mehr zum Thema bringt die DZ am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

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