Di., 02.01.2018

CDU-Klausurtagung Wie Dülmen 2030 aussehen soll

CDU-Klausurtagung: Wie Dülmen 2030 aussehen soll

Der Dülmener Bahnhof war gleich in mehreren Arbeitsgruppen bei der CDU-Klausurtagung in der Weissenburg bei Billerbeck Thema. Foto: Kerstan

Dülmen. Zwischen den Jahren trifft sich die CDU Dülmen traditionell zur Klausurtagung. Diesmal kamen alle Funktions- und Mandatsträger in der Weissenburg bei Billerbeck zusammen. Doch nicht das Tagesgeschäft stand diesmal an. Sondern das Projekt Dülmen 2030, für das die Partei den Startschuss gab.

Von Kristina Kerstan

„Was wollen wir als CDU und wo wollen wir hin?“ Diese zentrale Frage, so formuliert es der Stadtverbandsvorsitzende Markus Brambrink, soll bei Dülmen 2030 beantwortet werden. So werden eine Gesamtstrategie festgelegt und davon abgeleitet verschiedene Projekte, erläutert Brambrink. Aufgekommen sei die Idee bei der Klausur Ende 2016. So soll einerseits das Programm aktuell gehalten werden, andererseits sind die Dülmener über normale Versammlungen hinaus mit eingebunden.

Bereits im Vorfeld der Klausur hatten die Vorstände das gesamte Verfahren abgestimmt. Mit dem breit angelegten Prozess sollen die bisherigen Wahlprogramme weiterentwickelt werden, schreibt die CDU.

So beschäftigten sich auf der Weissenburg die Teilnehmer mit den Kommunalwahlprogrammen aus 2009 und 2014 sowie dem von Clemens A. Leushacke bei der Bürgermeisterwahl 2015. Dazu gab es zehn Arbeitsgruppen, etwa mit Themen wie Bildung, Kinder und Familien oder Finanzen/Sicherheit und Ordnung. Übrigens: In gleich drei Runden sei das Thema Bahnhof heiß diskutiert worden, berichtet der Vorsitzende. „Die jetzt erarbeiteten Punkte werden von einer Steuerungsgruppe gebündelt. Auf den Versammlungen der Ortsverbände wird den Mitgliedern die weitere Vorgehensweise vorgestellt“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Willi Wessels. Deshalb wurden alle Ortsverbandsversammlungen auf den Zeitraum Februar/März verschoben.

Was der CDU wichtig ist: „Unser Strategieprozess soll mit der Entwicklung der Stadtstrategie 2030 verzahnt werden“, stellt Wessels klar, dass es sich nicht um eine Konkurrenz zum Projekt der Bürgermeisterin handelt. Das betont auch Brambrink.

Mehr zum Thema  in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Mittwoch.

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