Di., 02.01.2018

Grippewelle hält sich aktuell in Grenzen Vor Weihnachten war es schlimmer

Grippewelle hält sich aktuell in Grenzen: Vor Weihnachten war es schlimmer

Hatschi: Aktuell hält sich die Zahl der Grippepatienten in Grenzen. Foto: dpa

Dülmen. In der Bären-Apotheke ist es aktuell relativ ruhig. „Eine Grippewelle haben wir aktuell nicht. Vor Weihnachten war es schlimmer“, berichtet Apothekerin Jutta Reher. Allerdings habe es einige schwerere Infekte wie Lungenentzündungen gegeben. Zum einen könnte die aktuell geringe Zahl der Grippepatienten an den aktuell milden Temperaturen liegen. Doch auch der Grippeschutz wird von immer mehr Menschen in Anspruch genommen. „Die Grippe-Impfungen werden immer mehr, so dass ja manchmal schon der Impfstoff knapp wird“, berichtet Reher.

Von Patrick Hülsheger

Zudem seien viele über die Feiertage oft nur im Familienkreis unterwegs gewesen. „Wenn die Schule wieder anfängt, dann kann sich das wieder ändern“, so Reher. Wenn einer mit Husten und Schnupfen anfängt, geht es oft schnell reihum.
Auch das für die kommenden Tage angekündigte Wetter mit viel Regen und starkem Wind ist nicht gerade gesundheitsfördernd. „Die frische Luft tut dem Körper gut. Aber wenn das Wetter wenig einladend ist, sind die Leute weniger draußen.“
Dazu kommen dann noch die Temperaturschwankungen. Sind für die nächsten Tage für Dülmen Werte bis an die zehn Grad vorausgesagt, soll es in der kommenden Woche dann wieder in Richtung Gefrierpunkt gehen. „Bei diesen Unterschieden treten oft Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen auf“, berichtet Reher. Doch auch die Grippe könnte dann einen neuen Anlauf nehmen.

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