Lisa Stremlau blickt nach vorne
"Keine Schmollecke bei der Schulentwicklung“

Dülmen. 2017 war ein ereignisreiches politisches Jahr für Dülmen. IGZ, Stadtquartier, Südumgehung - Großprojekte, die die Stadt auf Jahrzehnte hinaus prägen werden. Dazu eine gescheiterte Sekundarschule, die die Dülmener ablehnen. Die DZ-Redakteure Claudia Marcy und Markus Michalak fragten die Bürgermeisterin, wie sie das Jahr erlebt hat und was uns 2018 erwartet.

Sonntag, 31.12.2017, 08:23 Uhr

Lisa Stremlau blickt nach vorne: "Keine Schmollecke bei der Schulentwicklung“
Hat noch viel vor: Bürgermeisterin Lisa Stremlau will in der zweiten Hälfte ihrer letzten Amtszeit wichtige Weichen für Dülmens Zukunft stellen. Foto: Claudia Marcy

Fangen wir mit den schönen Dingen an: Was ist in diesem Jahr richtig gut gelaufen, woran denken Sie gerne zurück?
Lisa Stremlau: Da gibt es eigentlich eine ganze Menge. Angefangen mit dem Intergenerativen Zentrum, dessen Bau nun endlich begonnen hat. Aber auch das neue Stadtquartier auf dem Overbergplatz ist mit dem H+M-Markt eröffnet worden, der schon jetzt eine spürbare Belebung gebracht hat. In der Innenstadt sind wir außerdem mit dem sehr gut angenommenen Samstagsmarkt weitergekommen, und der Dülmener Winter hat noch einmal an Attraktivität gewonnen. Natürlich haben wir uns auch sehr über den Förderbescheid zur Südumgehung gefreut. Und dank unserer engagierten Bürger entsteht mit dem Dorfzentrum 2.0 in Merfeld ein zukunftsweisendes Projekt, genauso wie der Bürgerbus auf den Weg gebracht worden ist. Wenn ich als „Repräsentantin der größten Baustelle des Münsterlandes“ begrüßt werde, betrachte ich das durchaus als Kompliment. Es bewegt sich etwas in Dülmen.
Ein herausragendes Ereignis war der Bürgerentscheid. Würden Sie diesen als Instrument der direkten Demokratie weiter befürworten - auch wenn durch das Votum mit der Sekundarschule ein Projekt beendet wurde, für das Sie sich sehr engagiert haben?
Stremlau: Es läuft nicht immer so, wie man sich das vorstellt. Das ist im Leben so und in der Politik. Ich wusste auch vor dem Bürgerentscheid, dass wir engagierte Bürger in Dülmen haben. Das Votum akzeptiere ich natürlich. Und ich bleibe dabei, dass es solche Instrumente geben muss.

Wie wird es mit der Schulentwicklung im Sekundarbereich weitergehen?
Stremlau: Wir werden uns jedenfalls nicht in die Schmollecke zurückziehen, sondern gemeinsam mit der Politik und dem Bildungsrat schauen, wie wir unsere Schulen in Zukunft erfolgreich aufstellen können.
Das ganze Jahresinterview ist in der Samstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper) nachzulesen.

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