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Do., 28.12.2017

Verkauf von Böllern und Raketen hat begonnen Mit Sicherheit ins neue Jahr

Verkauf von Böllern und Raketen hat begonnen: Mit Sicherheit ins neue Jahr

Verkauft erstmals Feuerwerk: Ludger Edelbrock im Raiffeisenmarkt Baumschulenweg hat neben Böllern und Raketen auch Tischfeuerwerk und Luftschlangen im Programm. Foto: Michalak

Dülmen. So ein waschechter Vollprofi ist Ludger Edelbrock vom Raiffeisenmarkt Dülmen in Sachen Böller und Raketen noch nicht. „Wir verkaufen in diesem Jahr zum ersten Mal Silvesterfeuerwerk“, verrät der Marktleiter. Bislang gab es dieses Sortiment nur an der Raiffeisen-Tankstelle in Nottuln. Aber einen Trend kann er dennoch schon erkennen: „Die Raketen-Batterien verkaufen sich wirklich sehr gut.“

Von Markus Michalak

Und die haben gegenüber den klassischen Raketen ja auch einen klaren praktischen Vorteil: „Während jede Rakete einzeln angezündet werden muss, kann ich bei den Batterien einmal zünden, dann aber zum Himmel schauen, und das bunte Feuerwerk genießen. Mitunter minutenlang“, ergänzt Edelbrock.

Natürlich steht nicht nur beim Zünden, sondern auch beim Verkauf die Sicherheit im Vordergrund. „Wir haben unseren Verkauf bei der Bezirksregierung Münster angemeldet, und genehmigt bekommen.“ Dabei sei auch gleich eine ganze Reihe von Vorschriften mitgeteilt worden. So dürften nur maximal 70 Kilo von Ware der Feuerklasse II im Verkaufsraum gelagert werden, und ein Mitarbeiter müsse den Stand stets im Blick behalten.

Im Blick hat auch die Stadt Dülmen das Geschehen auf den Straßen. Sie ruft alle Dülmener auf, nicht vor Mitternacht mit der Knallerei zu beginnen und einen Mindestabstand zu Krankenhaus und Altenheimen einzuhalten. „Ein zentimetergenauer Abstand ist nicht vorgegeben, aber mit etwas gesundem Menschenverstand weiß ja jeder, was gemeint ist“, findet Stadtsprecherin Stefanie Kannacher. Was auf jeden Fall festgelegt ist: Am nächsten Morgen sollten die Anlieger daran denken, die Reste des Feuerwerks wegzuräumen. Hier können die so beliebten Raketen-Batterien zum Problem werden: „Sie lösen sich bei Regenwetter nicht auf und passen nicht durch das Saugrohr der Kehrmaschinen“, erläutert Kannacher. Die Anwohner seien verpflichtet, Überreste im Restmüll zu entsorgen.

Wie sich die Feuerwehr auf Silvester vorbereitet und was die Halter von Haustieren beachten sollten, das finden Sie in der DZ-Ausgabe von Freitag, Print und E-Paper.

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