Naturerbe Borkenberge
Naturschutz trifft Naherholung

Dülmen (mm). Die Zeit der militärischen Nutzung in den Borkenbergen ist vorbei. Die von der britischen Armee als Anfahrziele genutzten Panzer sind beseitigt, die DBU Naturerbe hat das Kommando auf dem 1770 Hektar großen Areal übernommen.

Donnerstag, 21.12.2017, 17:44 Uhr

Naturerbe Borkenberge: Naturschutz trifft Naherholung
Die Borkenberge werden in einigen Jahren für Besucher wieder zugänglich sein. Foto: DBU Naturerbe

Sie kümmert sich um den Naturschutz, entwickelt aber auch ein Konzept für die Nutzung durch Naturliebhaber und Erholungsuchende.

„Wir wollen den Ausgleich zwischen den Interessen hinbekommen, und den Menschen diese einzigartige Moor- und Heidelandschaft, die praktisch unverändert erhalten bleiben konnte, zugänglich machen“, versichert Christian Techtmann vom Bundesforstbetrieb Rhein Weser, der sich um die Umsetzung des Masterplans kümmern wird. Bis die Flächen mit ihren seltenen Tier- und Pflanzenarten beobachtet werden können, werden aber noch Jahre vergehen.

„Zunächst wird überlegt, welche Gebiete besonders schützenswert sind, aber auch, wo bestimmte Arten angesiedelt werden können, um die Grünpflege zu unterstützen“, gibt Techtmann Beispiele für die aktuelle Arbeit.

Erste Einblicke in die bislang verbotene Militärzone sollen die Menschen aber schon bald gewinnen können. So ist geplant, die nördliche Ringstraße als Verlängerung der Kreisstraße (K16) nach Leversum im Norden der DBU-Naturerbefläche zugänglich zu machen. Natürlich nicht für den Kraftverkehr, aber für Radfahrer und Fußgänger.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Freitag in Printausgabe und E-Paper.

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