Nach neuer Landesverordnung
Spielhallen droht das Aus

Dülmen. Bereits seit fünf Jahren gilt in NRW eine Verordnung, welche den Abstand zwischen zwei Spielhallen regelt. Im Dezember ist eine Übergangsfrist abgelaufen, das Land hat die Kommunen angehalten, diese Regelung nun durchzusetzen.

Mittwoch, 20.12.2017, 17:58 Uhr

Nach neuer Landesverordnung: Spielhallen droht das Aus
Die letzte Frist läuft bis Mai: Dann müssen die Spielhallenbetreiber ein schlüssiges Konzept vorlegen. Im Bild die größte Dülmener Spielhalle, die komplett umzäunt ist. Foto: Markus Michalak

Vorgesehen sind 350 Meter Mindestabstand zwischen zwei Spielhallen und auch zu Schulen oder Kindergärten. Von der zweiten Regel sind bestehende Spielhallen jedoch ausgenommen.
So einfach, wie es klingt, ist es nicht. „Wir haben zwölf Spielhallen an fünf Standorten“, erklärt Stadtsprecherin Stefanie Kannacher.

Eine Spielhalle ist nicht einfach ein Gebäude, auf dem Spielhalle geschrieben steht. Ab dem 13. Spielgerät muss der Betreiber eine zusätzliche Konzession beantragen - und betreibt dann zwei Spielhallen unter einem Dach.
Die größte Dülmener Spielhalle heißt „First Class“. Aufgrund der vielen Geräte zählt die Halle nach Glücksspielverordnung als vier Spielhallen - und müsste drei davon dichtmachen.
„Wir haben mit den Betreibern gesprochen und darum gebeten, uns bis Mai ein Konzept vorzulegen“, erläutert Kannacher.

Ausführliche Berichterstattung in der Donnerstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper) auf der Seite Wirtschaft in Dülmen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5372437?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker