Zwei schwere Unfälle auf der A 43
Pkw prallt gegen Zugmaschine

Dülmen. 110.000 Euro Sachschaden, ein Leichtverletzter, eine teilweise voll gesperrte Autobahn - das ist die Bilanz eines Unfalls am Dienstagabend auf der A 43.

Mittwoch, 20.12.2017, 11:59 Uhr

Zwei schwere Unfälle auf der A 43: Pkw prallt gegen Zugmaschine
Bei dem Unfall am Dienstagabend kippte ein Sattelzug auf die Seite, nachdem ihm ein Pkw ins Heck gefahren war. Foto: Guido Bludau

Gegen 20.25 Uhr war ein 55-jähriger Pkw-Fahrer aus den Niederlanden auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Nottuln und Dülmen-Nord in Richtung Wuppertal unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr er mit seinem Wagen gegen den rechten Heckbereich eines vorausfahrenden Sattelzuges.

Durch den Anprall geriet die Zugmaschine außer Kontrolle und fuhr zunächst in die Mittelschutzplanken, so die Polizei. Dabei wurden 16 Schutzplanken beschädigt. Die Zugmaschine schleuderte wieder nach rechts, kippte dann in der Böschung auf die Seite und kam dort total beschädigt zum Stillstand.

Der 62 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Auslaufender Diesel musste durch die Feuerwehr aufgefangen werden. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen war die A 43 in Richtung Wuppertal in Höhe der Unfallstelle teilweise voll gesperrt, der Verkehr staute sich auf circa fünf Kilometer.

Zu einer zweiten Vollsperrung zwischen Nottuln und Dülmen-Nord mit bis zu acht Kilometern Rückstau kam es am Mittwochmittag. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein Pkw-Fahrer aus Ratingen aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen auf einen Sattelzug auf, der Pkw schleuderte in die Mittelschutzplanke. Der Fahrer wurde leicht, seine Beifahrerin schwer, ihre 20-jährige Tochter auf dem Rücksitz lebensgefährlich verletzt. Ein Sachschaden von rund 60.000 Euro entstand. Die Sperrung der Autobahn dauerte bis kurz nach 16 Uhr.

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