161 Stellplätze unter dem Stadtquartier Overbergplatz
Dülmen parkt unter Tage

Dülmen. Der erste Eindruck bei der Einfahrt ins neue Parkhaus mit 161 Stellplätzen auf dem Overbergplatz: Es ist überall hell erleuchtet und die Zufahrt ist angenehm breit. Auch das Ticketsystem funktioniert leicht und selbsterklärend.

Dienstag, 19.12.2017, 18:49 Uhr

161 Stellplätze unter dem Stadtquartier Overbergplatz: Dülmen parkt unter Tage
Noch nicht fertig, aber schon eröffnet: Das neue Parkhaus unter dem Overbergplatz. Foto: Michalak

Unten angekommen weisen schwarze Pfeile auf den Säulen die Autofahrer nach links und rechts - fahren sollte man hier besser nur nach rechts. Denn für Gegenverkehr ist nicht genug Platz.
„Wir sind noch nicht ganz fertig, auch die Beschilderung wird natürlich noch deutlich verbessert“, versichert Herbert Sliwinski von der Aachener Parkhaus GmbH (Apag), welche das Haus betreibt. Auf Wunsch von H+M habe man eben schon vor der Zeit geöffnet.

Fest steht bereits heute die Gebührenstruktur, die einen Euro für die erste Stunde und 1,50 Euro für jede weitere Stunde vorsieht. Mehr als maximal neun Euro werden an einem Tag nicht fällig. Einfahren kann man von 7 bis 24 Uhr, ausfahren hingegen rund um die Uhr.

„Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn wir mit den Pächtern im Stadtquartier Sonderkonditionen für die Kunden aushandeln könnten“, erklärt der Apag-Geschäftsführer. Mit dem benachbarten Cinema sei man bereits im Gespräch. Und Jens Wirtz, der mit Clever-Fit im Januar einzieht, versichert: „Unsere Kunden werden hier kostenlos parken.“

Erstaunlich ist, dass das neue Parkhaus noch nach alter Bauverordnung genehmigt wurde, sodass die Stellplätze nur eine Breite von 2,30 Meter aufweisen müssen. Misst man genau nach, sind einige sogar noch schmaler. Seit Januar 2017 muss ein Parkplatz im Parkhaus in NRW 2,45 Meter breit sein. „Der Bauantrag wurde vor Januar 2017 eingereicht“, heißt es hierzu von der Stadt Dülmen. Neben den sehr schmalen Plätzen gibt es aber auch deutlich breitere – einige davon sollen noch als Behinderten- oder Familienplätze ausgewiesen werden.

Das neue Parkhaus ist übrigens nicht die einzige Tiefgarage in der Innenstadt, die öffentlich zugänglich ist.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

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