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Mi., 06.12.2017

Mehrheit aus CDU, Grünen und Linken dagegen Kein Netto-Markt für Hausdülmen

Mehrheit aus CDU, Grünen und Linken dagegen: Kein Netto-Markt für Hausdülmen

An der Linnertstraße soll sich kein Netto-Markt ansiedeln können, so sieht das die Mehrheit im Wirtschaftsförderungsausschuss. Foto: sti

Dülmen. Von einer „sehr emotionalen“ Entscheidung sprach Bürgermeisterin Lisa Stremlau bei der Debatte um die Änderung des Bebauungsplanes Linnertstraße - Teil III am Dienstagabend im Wirtschaftsförderungsausschuss. Bei einer Änderung des seit zwei Jahren rechtskräftigen Bebauungsplanes hätte sich auf der Fläche ein Netto-Discounter ansiedeln können. „Wir haben Ihnen hierzu einen offenen Beschluss vorgelegt“, so Stremlau auf Nachfrage von Manuela Pross (CDU), die sich zuvor gegen eine Änderung des Bebauungsplanes ausgesprochen hatte.

Von Hans-Martin Stief

Bis zum Mittag vor der Sitzung hätte die Bürgermeisterin noch eine Änderung des Bebauungsplanes und damit die Ansiedlung des Nettomarktes befürwortet. „Geändert hat sich meine Meinung nach einem sehr emotionalen Gespräch mit dem Pächter, der im kommenden Frühjahr den bestehenden Nahversorger Unterberg in Hausdülmen übernehmen wird.“ Nach langer Diskussion sprach sich der Wirtschaftsförderungsausschuss gegen eine Änderung des Bebauungsplanes Linnertstraße - Teil III aus. So stimmten 14 Mitglieder dafür (CDU, Grün, Die Linke), kein entsprechendes Bauleitplanverfahren einzuleiten, fünf (SPD, FDP) dagegen.
Am Mittwochabend sollte der Bauausschuss - und abschließend nächste Woche der Rat - eigentlich ebenfalls über den Antrag zur Änderung des Bebauungsplanes abstimmen. Der Tagesordnungspunkt wurde jedoch kurzfristig abgesetzt, da Hellweg seinen Antrag zurückgezogen hat.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Donnerstag.

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