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Mo., 04.12.2017

Ehemalige Bundeswehrstandort entwickelt sich zu florierendem Gewerbepark Bauboom in der Barbara-Kaserne

Ehemalige Bundeswehrstandort entwickelt sich zu florierendem Gewerbepark : Bauboom in der Barbara-Kaserne

Derzeit ist Andries Broekhuijsen (M.) als Bauherr für Großprojekte auf dem Kasernengelände aktiv. Foto: Michalak

Dülmen. Wenn das Wort Unternehmer sich davon ableitet, dass jemand etwas unternimmt, dann hat sich Andries Broekhuijsen diesen Titel redlich erarbeitet. Auf dem ehemaligen Barbara-Kasernengelände leitet der Dülmener Hersteller von maßgeschneiderten Autoroboter-Anzügen zurzeit gleich mehrere ambitionierte Bauprojekte.

Von Markus Michalak

Seine Firma Becker Automotive wird zum Jahresanfang komplett auf das Kasernengelände übersiedeln. Die Büros der knapp 100 Mitarbeiter finden Platz im ehemaligen Kesselhaus, von wo aus die Bundeswehr-Kaserne einst mit Fernwärme versorgt wurde. Die flexiblen Leitungen, mit denen Industrieroboter bestückt werden, wird das Becker-Team dann in einer neuen, 4300 Quadratmeter großen Halle produzieren. Bürogebäude und Fertigungshalle werden mit einem gläsernen Durchgang verbunden.

Bereits vor einiger Zeit hatte Broekhuijsen die ehemalige Kranhalle hinzugekauft, in welcher die Roboter künftig eingekleidet werden. Und damit die Energie- und Wärmeversorgung gelingen kann, will Broekhuijsen sich weitgehend unabhängig vom Netz machen. „Wir saugen die Außenluft an, deren Wärme über eine Luft-Wärmepumpe gewonnen wird.“ Betrieben wird diese Pumpe mit Solarstrom, und - falls es mit der Genehmigung klappt - von einem neuen Windrad. Der Strom wird zudem in großen Speichern gesammelt, sodass auch die nächtliche Versorgung der Becker-Gebäude sichergestellt ist. Falls das System ausfallen sollte, kann die Firma zur Not konventionell mit Erdgas beheizt werden.

Nur einen Steinwurf entfernt entsteht in zwei Gebäuden gleichzeitig der neue Sitz des Bauamtes. In der Heinrich-Leggewie-Straße 11 und 13 werden rund 80 Arbeitsplätze, ein großer Parkplatz sowie eine parkähnliche Außenanlage entstehen. Wie weit hier die Arbeiten sind, das lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Dienstag, Print und E-Paper.

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