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So., 03.12.2017

Weihnachtsmärkte in drei Ortsteilen Heißer Seehund zum Geburtstag

Weihnachtsmärkte in drei Ortsteilen: Heißer Seehund zum Geburtstag

Die leuchtende Dekoration an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Buldern hat es diesem Mutter-Tochter-Gespann besonders angetan. Foto: Kerstan

Hiddingsel/Buldern/Rorup. Das Wetter? Könnte ein bisschen besser sein. Es regnet etwas, der über Nacht gefallene Schnee ist größtenteils weggetaut. Maximilian Till macht sich trotzdem keine Sorgen, was die Besucher des Adventsmarktes angeht. „Die Hiddingseler kommen sowieso. Der Adventsmarkt ist einfach eine Institution, genauso wie das Schützenfest“, ist sich der 25-Jährige sicher.

Von Kristina Kerstan

Apropos 25 Jahre: Genau so alt wurde der Adventsmarkt am Sonntag. Erstmals organisierten Till und seine Freundin Kimberly Espeter die Traditionsveranstaltung. „In unseren Augen hat es gut funktioniert. Ein Dank geht an die vielen Helfer, von denen einige auch schon 20 Jahre dabei sind“, berichten sie. Sehr gemütlich sei auch der Auftakt am Samstagabend mit dem Adventsclub gewesen - bei dem die kleinen Handwärmer, die die Messdiener verteilten, gleich direkt zum Einsatz kamen.

Gegen die Kälte hilft in Hiddingsel auch noch etwas anderes: Heißer Seehund. „Den gibt es seit 25 Jahren“, sagt Marianne Berks, die gerade einen Löffel Rosinen, die sechs bis acht Wochen in Rum eingelegt waren, sowie Kandiszucker in den heißen Weißwein gibt.

In Buldern hat das DRK erstmals den Heißen Seehund ebenfalls im Angebot. „Aber da müssen wir wohl noch etwas Werbung für machen“, gibt Rotkreuzleiter Dirk Hoffmann schmunzelnd zu. Glühwein und Kakao gehen an diesem kalten Samstagnachmittag deutlich besser. Von beidem ist genug auf Lager: 350 Liter Glühwein und 100 Liter Kakao stehen parat, sagt Hoffmann.

Wer zwischendurch den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt entfliehen will, der kann sich im Großen und Kleinen Spieker aufwärmen. In Rorup lockt hingegen die Cafeteria im Bürgerhaus - oder die St.-Agatha-Kirche. Wobei: Wer die um kurz vor 18 Uhr am Samstagabend betritt, der bekommt nur noch einen Stehplatz. Denn das Winterkonzert der Tonartisten ist längst zu einem der Höhepunkte des Weihnachtsmarktes geworden.

Neben den Tonartisten sei der Nikolaus der „Dauergarant“ für viele Besucher, berichtet Sebastian Wieskus vom Organisationsteam. Das ist stolz, dass in Rorup nur Hobbyisten dabei sind, „Leute mit Herzblut“, wie Wieskus es ausdrückt. Daneben profitiere man auch von anderen Weihnachtsmärkten, gerade von dem in Billerbeck. Busse aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden würden nämlich ihre Insassen durchaus auch mal in Rorup für einen kleinen Bummel aussteigen lassen.

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Montag, Print und E-Paper.

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