So., 12.11.2017

Ulrike Wißmann begeistert beim Martinsgansessen Märchen sind kein Kinderkram

Ulrike Wißmann begeistert beim Martinsgansessen: Märchen sind kein Kinderkram

Ulrike Wißmann untermalte ihre Märchen, die sie in Hiddingsel vortrug, mit nepalesischen Instrumenten sowie mehreren Klangschalen. Foto: Rauert

Hiddingsel. Jeder kennt ihn, den typischen Märchenonkel: Brille auf der Nase, im Sessel oder Schaukelstuhl sitzend, ein dickes Buch auf dem Schoß und mit tiefer Stimme seine Lieblingsgeschichten vortragend. Das geht allerdings auch anders, wie Ulrike Wißman, Mitglied der europäischen Märchengesellschaft, beim Martinsgansessen der Hiddingseler Dorfgemeinschaft eindrucksvoll demonstrierte.

Von Louis Rauert

Vor zahlreichen Gästen im kleinen mechanischen Musikmuseum hatte sie nicht einmal einen Text in der Hand, stattdessen zog die Altenbergerin es vor, völlig frei zu rezitieren: „Dadurch erlebt man selbst und ebenso das Publikum die Handlung einfach deutlich intensiver.“

Ulrike Wißmann machte das Märchenerzählen zu einer Kunst für sich. Authentisch verstellte sie ihre Stimme, nutzte Mimik und Gestik als zusätzliche Mittel - auch wenn der Zuhörer nicht unbedingt gleichzeitig zum Zuschauen animiert wird, sich stattdessen auch gerne zurücklehnen und sich die Szenen vor dem inneren Auge vorstellen darf. Und als ausgebildete Klangmassagepraktikerin verlieh die Leiterin der Familienbildungsstätte Coesfeld mit nepalesischen Instrumenten wie Hapi und Sansula sowie mehreren Klangschalen geschickt vielen Märchenenden einen Ton, der zum Nachdenken anregte.

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Montag, Print und E-Paper.

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